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SRF-Moderatorin zurück aus der Babypause

Kathrin Hönegger: «Mami-Sein ist ein Geschenk!»

Im Oktober wurde Kathrin Hönegger zum ersten Mal Mami. Nun ist die «Einstein»-Moderatorin zurück aus der Babypause. Im Interview erzählt sie von ihren ersten Monaten als Mutter und wie sie Kind und Job unter einen Hut bringen will.

Kathrin Hönegger ist die Neue in der Glasbox
Zurück am Bildschirm: Kathrin Hönegger meldet sich aus ihrer Babypause zurück. SRF/Thomas Zügger

Als «Einstein»-Moderatorin erkundet sie auf SRF die Welt der Wissenschaft und der Wunder. Doch das grösste hat sie zu Hause: Kathrin Hönegger, 34, ist seit fünf Monaten stolzes Mami. «Ich bin jeden Tag in besonderen Gefielden unterwegs mit ‹Einstein›, aber die beste Erfindung wartet daheim», schwärmt die Zürcherin über ihren Sohn, dessen Namen sie für sich behält. «Es gibt nichts Spannenderes, als ihn zu entdecken.»

Als Familie gut eingelebt

Sie sei mega glücklich, erzählt Hönegger, die ihren Ehemann vergangenen Sommer geheiratet hat. Doch genau wie die meisten Mamis kämpft auch die TV-Moderatorin gegen die Müdigkeit an. «Ich weiss jetzt, was alle immer gemeint haben: Ich bin total unterschlafen», gibt sie zu. Dieser Tage ist der Schlafmangel besonders akut: Der Sohnemann sei am Zahnen. «Momentan stehe ich etwa alle zwei Stunden auf.»

Kathrin Hoenegger
Kathrin Hönegger feierte am 26. Juli 2018 die Hochzeit mit ihrem Schatz. Mirjam Kluka

Doch die schwierigen Seiten der Mutterschaft nimmt Kathrin Hönegger gerne in Kauf. Was sie mit ihrem Sohn erlebt, möchte sie keinesfalls missen. «Es gibt jeden Tag etwas Neues. Für mich ist das Mami-Sein keine Herausforderung, sondern ein mega Geschenk.» Es werde nie langweilig. «Es ist ein Entdecken einer neuen Welt.»

Die Familie packt tatkräftig mit an

Die ersten Monate mit Baby seien vor allem eines gewesen: chaotisch. Aber: «Ich habe das sehr genossen, diese chaotischen Tage und Nächte. Du musst nichts tun, ausser zu schauen, dass es dem Kind gut geht.» 

Dass alles so einwandfrei klappt, liege an der guten Organisation. «Ich bin so organisiert wie noch nie in meinem Leben», erzählt die Zürcherin. Doch alleine gehts nicht: Die ganze Familie packt tatkräftig mit an. «Jetzt verstehe ich die Weisheit, dass man ein ganzes Dorf braucht, um ein Kind zu erziehen», sagt Hönegger lachend. Sie und ihr Mann würden sich die Betreuung teilen, doch auch ihr Mami hüte den Kleinen regelmässig, und die Schwester helfe auch mit. «Nur deshalb kann ich wieder arbeiten.»

Wieder bei «Einstein» eingestiegen

Seit zwei Wochen ist Kathrin Hönegger zurück am Bildschirm. «Ich will grundsätzlich nicht mehr als halbtags arbeiten», erklärt sie. Ein fixes Pensum hat sie  nicht. Die Arbeitszeiten bei SRF seien sehr flexibel - was für sie relevant ist. «Ich stille noch. Es war mir wichtig, das auch weiterhin tun zu können.» Bei SRF würden alle Rücksicht darauf nehmen. 

Der allererste Arbeitstag nach der Babypause war derweil ein ganz besonderer: Hönegger war im Knast, um eine Sendung zum Thema «Opfer von Verbrechen in der Schweiz zu drehen. Vort Ort würden Opfer auf ihre Täter treffen. Ein ganz besonderer Moment für die Journalistin: «Ich kam aus der heilen Babywelt. Dann ins Gefängnis zu kommen, war mega spannend, beschäftigte mich aber auch. Ich habe beim Spielen mit meinem Kind noch Notizen vom Dreh gemacht.»

Das Kind geht vor

Dass beim Vereinbaren der Mama- sowie der Moderatorinnen-Rolle auch mal etwas auf der Strecke bleibt, nimmt Hönegger in Kauf - ihre Prioritäten hat sie aber gesetzt. «Ich hätte Ausgrabungen begleiten sollen. Aber diese tausendjährigen Schädel müssen noch etwas liegen bleiben», erklärt sie. Das «fünf Monate alte Päckli» zuhause habe Vorrang. «In ein paar Monaten können die Ausgrabungen wieder zum Thema werden. Momentan aber ist aber die Rolle als stillendes Mami mein Job Nummer eins.»

Von Ramona Hirt am 21. März 2019