Massimo hälts Maul Der Kultmotzer lässt jetzt lieber seine Muckis spielen

Ein Jahr nach seinem Höhenflug als «Kultmotzer» hat Massimo Portmann seine Youtube-Karriere wieder an den Nagel gehängt. Grund: Er hat endlich einen neuen Job gefunden. Und der tut nicht nur seinem Portemonnaie gut, wie er jetzt auf Facebook demonstriert.
Kultmotzer Massimo Portmann auf dem Bau Muskeln
© via Facebook.com

Sommer, Sonne, schuften: Kultmotzer Massimo stellt seinen Body zur Schau.

Vor einem Jahr gings schlagartig. Die Demo der Juso in Luzern, wegen der er im Stau steckte, hatte Massimo Portmann, 24, derart in Rage gebracht, dass er kurzerhand ein Fluch-Video von sich erstellte. «Wieder irgendeine verfickte Demo von ein paar Linken von wegen Frieden auf Erden. Haltet eure Fresse!», polterte der Bauleiter und DJ in seinem BMW. «Die Linken stehen nur im Weg, mir und X-Tausenden, die sich aufregen wegen euch Mongos. Ihr verdammten Opfer!» Die Satiresendung «Giacobbo/Müller» zeigte das Filmchen des Luzerners - und machte ihn damit über Nacht berühmt. Massimo machte Karriere als Politik-Kommentator. Einige Clips erreichten bis zu 200'000 User.

Doch vor Kurzem zog er die Notbremse. Massimo will nicht mehr motzen, wie er in einem letzten Video verlauten liess. Grund: Er fand durch seine Internetpräsenz lange keinen Job. Und seine neue Traumstelle als Bauleiter wollte er durch seine fragwürdige Karriere nicht auch noch gefährden.

Massimo hat inzwischen seine neue Stelle angetreten, der Fitnessfreak ist zurück auf dem Bau. Und weiss sich auch da in Szene zu setzen - ganz ohne zu nörgeln. Die Mucki-Bilder postet er auf seinem Facebook-Profil, da muss man auch nicht sprechen. Immerhin ein paar geschriebene Zeilen gibts dazu: Zehn Stunden habe er «durchbetoniert», informiert er. «Aber eine kurze Trinkpause gabs dann doch noch.» Die Arbeit sei streng, aber gut. Und: «Heute Abend Rückentraining.»

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