Die Ex-Miss-Schweiz hat «Oui» gesagt Lauriane Sallin hat ihren Giorgos geheiratet

Sie hatte nie vor zu heiraten. Aber nun hat Lauriane Sallin sich doch getraut. Hochschwanger und klammheimlich ging die Miss Schweiz 2016 den Bund der Ehe mit ihrem Giorgos Palamaris ein. 

Es gab diesen Moment, ganz zu Beginn ihrer Liebe, als Lauriane Sallin, 24, und Giorgos Palamaris, 32, genau dasselbe dachten: Dass sie ihr Leben zusammen verbringen möchten.

«Wir haben es einander damals nicht gesagt, aber später herausgefunden, dass wir im selben Augenblick denselben Gedanken teilten», sagt Lauriane Sallin, 24. Nun haben beide diesen Wunsch auf Papier gebracht: am Samstag gaben sie sich in Gruyères FR im engsten Familienkreis das standesamtliche Ja-Wort.

Geplant war das so nicht, gibt die Braut offen zu. «Wir wissen auch ohne Trauschein, dass wir die grosse Liebe gefunden haben und zusammenbleiben wollen. Zur Hochzeit entschieden haben wir uns ziemlich überstürzt, es gab nicht einmal einen Antrag», sagt Lauriane lachend.

Bildergalerie: Lauriane Sallin — Miss Schweiz 2016

Sie nennen ihr Ungeborenes «Streichhölzchen»

Der Grund dafür zeichnet sich deutlich unter ihrem Brautkleid ab: ein kugelrunder Bauch, bewohnt vom «Streichhölzchen», wie das Paar sein Ungeborenes liebevoll nennt. Die schöne Westschweizerin ist bereits in der 38. Woche schwanger. Der Trauschein dient der rechtlichen Absicherung. «Uns wurde plötzlich bewusst, wie viel einfacher sich Giorgos Vaterrechte regeln lassen, wenn ein Ehering vorhanden ist.»

Die Ringe sind, wie die Hochzeitspläne selbst, in letzter Sekunde entstanden. Simple Schmuckstücke aus Gold, an Laurianes Hand in filigraner Ausführung, bei Giorgos etwas grober, aber im selben ungeschliffenen Stil. «Ein Freund hat sie gefertigt, ich finde sie wunderschön», schwärmt die Braut, die ihren Namen behalten hat.

Das erste Kleid war das richtige

Auch ihr Brautkleid hat Lauriane ohne grosse Umschweife gefunden. «Es stammt aus einer Vintage-Boutique und war das erste Kleid, das ich anprobierte.» Da man im April ja mit jedem Wetter rechnen müsse, habe sie nach einem langärmeligen Kleid Ausschau gehalten. «Hätte ich gewusst, wie schön und heiss dieser Tag wird, wäre es vielleicht ein bisschen weniger Stoff geworden», sagt sie. «Ein Glück, konnten wir für die Hochzeitsfotos unsere Füsse im Schiffenensee abkühlen.»

Flitterwochen liegen nicht mehr drin, denn jeden Moment könnten erste Wehen einsetzen. «Noch bin ich ruhig und habe, wie schon die ganze Schwangerschaft über, keine Beschwerden.» Wenn es soweit ist, will die Freiburgerin ihr Kind in einem Geburtshaus zur Welt bringen - wenn möglich ohne Spital und ohne Medikamente. «So haben es die Frauen meiner Familie immer getan.» Und schon wenige Wochen nach der Geburt will die kleine Familie nach Griechenland aufbrechen, um dort zu leben.

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