Er ist vor 26 Jahren von ihr gegangen Lilo Pulver sehnt sich jeden Tag nach ihrem Helmut

1992 ist Lilo Pulvers langjähriger Ehemann Helmut Schmid an einem Herzinfarkt verstorben. 26 Jahre später ist für seine Frau eine neue Beziehung denkbar - die Schauspielerin hat aber klare Vorstellungen davon, wie der Mann an ihrer Seite sein muss.
Lilo Pulver
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Vermisst Ehemann Helmut: die Berner Schauspielerin Lilo Pulver.

Mit «Uli der Pächter» wurde sie zum Star. Doch Lilo Pulver, am 11. Oktober 89, hat das Glück nicht für immer gepachtet. Ihr Mann Helmut Schmid ist 1992 einem Herzinfarkt erlegen - noch heute denke sie jeden Tag an ihn, erzählt Pulver in der aktuellen Ausgabe der «Glückspost».

Der Liebe nicht abgeneigt

Pulver wohnt seit vielen Jahren im Burgerspittel, einer Berner Seniorenresidenz. Sie fühle sich fit, sagt die Schauspielerin der «Glückspost», und nicht einsam. Kontakt zu den männlichen Bewohnern des Burgerspittels habe sie allerdings kaum: «Ich suche aber auch keinen Partner mehr.»

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Doch bekanntlich lässt sich die Liebe meist nicht suchen, sondern sie muss einen finden - so ist auch Pulver einer Beziehung nicht abgeneigt. «Vorstellen kann ich mir das sehr wohl», gibt sie zu.

Gross und stattlich muss er sein

Lilo Pulver hat klare Vorstellungen davon, wie ein möglicher neuer Weggefährte sein soll: Er soll gross und stattlich, interessant und gebildet sein, wie beispielsweise ein Professor. «Ein Mann, mit dem man reden kann, zu dem ich aufblicken kann.» Pulver fasst ehrlich zusammen, wie ein möglicher Neuer sein soll: «Na ja, so wie mein Mann war.» 

Lilo Pulver Helmut Schmid
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Lange Liebe: Ab 1961 bis zu seinem Tod 1992 war Lilo Pulver mit Helmut Schmid verheiratet. Die beiden haben zwei gemeinsame Kinder. 

An ihren Helmut denke sie jeden Tag: «Wir waren ja wirklich immer zusammen und haben auch zusammen gearbeitet. Ich konnte ihn immer fragen, wenn ich etwas brauchte, das fehlt mir schon sehr.» Den Tod ihres Liebsten hat sie aber akzeptiert - sie rede nicht mit ihrem verstorbenen Mann: «Ich bin nicht spirituell. Das ist einfach vorbei. Und es war sehr schön. Ich vergleiche manchmal andere Menschen mit ihm, aber ich denke auch nicht ununterbrochen an ihn.»

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