Von Siebenthal & Schenker «Lüthis» werden Hoteliers!

Jahrelang lebten sie im Ausland, jetzt kehren Isabelle von Siebenthal und Hans Schenker definitiv in die Schweiz zurück. Die Stars aus der Schoggi-Soap «Lüthi und Blanc» übernehmen ein Hotel im Berner Oberland.

Irgendwo eine kleine Pension führen, davon träumte Isabelle von Siebenthal schon länger. Dass es die Berner Oberländerin dabei allerdings in ihre «alte» Heimat zurück verschlägt, ist ein wunderbarer Zufall: Der Mann einer Freundin arbeitete als Chef de Service im Hotel Wildhorn in Lauenen. Er erzählte dem Ehepaar, dass dem Haus ein Wechsel bevorstehe und schlug scherzhaft vor: «Übernehmt ihr das Hotel doch.» Die beiden überlegten - und bewarben sich. «Wir haben zwar keine Erfahrung im Gastgewerbe. Aber wir sind gute Gastgeber», sagt Hans Schenker. Und er freut sich, dass sie sich als Quereinsteiger gegen alle anderen Bewerber durchsetzen konnten.

Jetzt geht’s an die Arbeit: Isabelle von Siebenthal, 53, macht das Wirtepatent, das ganze Haus - Restaurant, Sääli und zwölf Zimmer - wird renoviert. Hans Schenkers, 59, Steckenpferd wird das Sääli sein, wo das Schauspieler-Paar kulturelle Veranstaltungen durchführen möchte. «Und ich werde mich mit Hingabe um den Weinkeller kümmern», sagt er und lacht. Zu den Stammgästen des «Wildhorn» gehören beispielsweise Johnny Halliday, der ein Chalet in der Nähe besitzt, oder Prinz Emanuele Filiberto von Savoyen. Hans Schenker: «Sie sollen natürlich Stammgäste bleiben. Und wir hoffen, noch einige dazu zu gewinnen.»

Bis im Mai steht Hans Schenker noch in Gotthelfs «Die schwarze Spinne» auf der Bühne des Zürcher Schauspielhauses. Isabelle von Siebenthal dreht gerade in München fürs ZDF. Beide wollen die Schauspielerei nicht ganz aufgeben. Ebensowenig wie ihre Wohnsitze in Berlin und Nizza. «Aber am dem 1. Juni wird unser Hotel Priorität haben», so Hans Schenker. Ab dann werden die neuen «Wildhorn»-Wirte auch in Lauenen wohnen, in einer Wohnung in ihrem Hotel. Der Name soll Programm sein. "Das wird eine wilde Sache!", verspricht Hans Schenker. «Getreu unserem Motto: Wenn die Pläne nicht heroisch sind, sind die Taten unerträglich!»

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