Christine Maier Nach «10vor10»-Start: Wo ist sie jetzt?

Viermal moderierte Christine Maier vergangene Woche «10vor10».Die Nachfolgerin von Susanne Wille machte ihre Sache gut, das SRF berichtet von positiven Zuschauerreaktionen. Trotzdem ist Maier erst wieder Ende August zu sehen.

Christine Maier, 46, feierte am 2. August Premiere als «10vor10»-Moderatorin. Sie trat damit die Nachfolge von Susanne Wille an. Viermal führte sie bisher souverän durch die Sendung. Wer begeistert ist vom neuen «10vor10»-Gesicht, muss sich nun aber bis 29. August gedulden. Erst dann ist Maier wieder um 21.50 auf SF1 zu sehen. Eine lange Pause - was ist da los? Nichts Aussergewöhnliches, sagt SRF-Mediensprecher Martin Reichlin gegenüber SI online. «Das ist im Rahmen eines normalen Turnus.» Allerdings würde die Redaktion auch auf Maiers derzeitige Doppelbelastung mit dem «Club» Rücksicht nehmen.

Das Schweizer Fernsehen erhielt auf Maiers Auftritt viele Reaktionen. Geschätzt werde ihre souveräne, kompetente Art, so Reichlin. «Auch Atrribute wie wortgewandt, attraktiv und charmant wurden genannt.» Selbst wie Maier auf ihren kleinen Patzer in der ersten Sendung reagierte und zu ihrem Fehler stand, wurde gelobt. Als der aktuelle Eurokurs in einer eingeblendeten Infografik mit 1,0865 Franken angegeben wurde, meinte sie, dass dieser nur noch für «rund einen Franken» gehandelt werde. Wenig später nahm sie ihren Fehler auf und entschuldigte sich: «Aus lauter Lampenfieber habe ich ein düsteres Bild gemalt, als es schon war.»

In den Medien begutachtet wurde auch Maiers Kleiderwahl. Was farblos und langweilig erscheinen mag, ist durchaus gewollt. «Es gibt Vorschriften, was die Garderobe betrifft.» Die Moderatoren dürften in der Nachrichtensendung mit ihrer Kleidung nicht die Aufmerksamkeit auf sich und damit weg vom Thema ziehen. «Sie sollen klassische Stücke wählen und auf Schmuck verzichten», fügt Reichlin an. Es gebe Stylisten, die den Nachrichtensprechern beratend zur Seite stehen.

Christine Maier hat ihren Job in den ersten vier Sendungen gut gemacht. Für den markanten Anstieg der Quoten ist sie allerdings wohl nicht verantwortlich, meint Reichlin. «Vielmehr liegt es an der momentan unglaublichen Fülle an grossen Themen: das Massaker in Oslo, die Krise um den starken Franken oder die Budgetkrise in den USA.»

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