Oesch's die Dritten Nach Unfall: «Ohne Airbag wäre Kevin tot»

Eine Woche nach seinem schweren Autounfall konnte Kevin von Oesch's die Dritten das Spital wieder verlassen. Doch seine Mutter ist noch in grosser Sorge.

Es passierte Freitag vor einer Woche frühmorgens: Kevin, 20, kam mit seinem Auto von der Strasse ab und prallte gegen zwei Bäume. Zunächst lag der Gitarrist von Oesch's die Dritten und Melanie Oeschs Bruder auf der Intensivstation, musste anfänglich sogar in ein künstliches Koma versetzt werden. Die Diagnose der Ärzte: diverse Brüche an Brustbein, linkem Schulterblatt sowie an den Ansätzen einiger Brust- und Halswirbel, wie der «Sonntagsblick» schreibt. Daneben erlitt er ein schweres Schädel-Hirn-Trauma. Doch es hätte schlimmer enden können, ist sich Kevins Mutter Annemarie Oesch bewusst: «Ohne Airbags wäre Kevin jetzt tot oder im Rollstuhl.»

Vor zwei Tagen konnte Kevin das Spital wieder verlassen. Daheim im bernischen Schwarzenegg ist er auf fremde Hilfe angewiesen. Seine Mutter, eine gelernte Pflegefachfrau, kümmert sich um ihn. «Kevin realisiert den Unfall noch nicht. Er fragt auch nicht danach. Er zeigt keinerlei Emotionen, weder Lachen noch Weinen.» Etwas, das Annemarie beunruhigt. «Ich hoffe, dass mir die Neurologen nächste Woche sagen können, wie lange es geht, bis Kevin auch im Kopf wieder gesund ist.»

Inzwischen sind Oesch's die Dritten wieder aufgetreten - mit einem Ersatzgitarristen. Kevin hatte sie dazu ermuntert und Annemarie sagt: «Musik hilft uns zu vergessen.»

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