Die Ex-Skirennfahrerin im Babyglück Hier zeigt Nadja Jnglin-Kamer ihren kleinen Nino

Dauerschläfer und schöner als jedes Edelmetall: Der erste Sohn der früheren Skirennfahrerin Nadja jnglin-kamer und ihres Ehemanns Werner ist da: Nino! Und so tickt er.
Nadja Kamer kein Sturz nach Hochzeit mit Baby Nino Bilder auf Facebook
© Geri Born

Team-Work Jnglin-Kamer und ihr Mann, der in einem  Einrichtungshaus arbeitet, teilen sich die Aufgaben in der Babypflege.

Die symbolisch wertvollsten Gegenstände im Hause Jnglin-Kamer in Schwyz befinden sich im Holzregal im Wohnzimmer. Neben zahlreichen Medaillen und Pokalen sind das neuerdings auch Nuscheli und Babyspielzeug. Die ehemalige Skirennfahrerin Nadja Jnglin-Kamer, 30, und ihr Mann Werner Jnglin, 31, ebenfalls ehemaliger Skirennfahrer, sind am 3. März erstmals Eltern geworden. Nicht von einem Mädchen, wie man auf den ersten Blick in die Wohnung im obersten Stock ihres Elternhauses vermuten könnte, sondern von Nino. «Die violette Wand haben wir schon lange, und mit der rosaroten Matratze in der Krippe wollte ich mein Umfeld verwirren», sagt Jnglin-Kamer und lacht. Das Paar kannte das Geschlecht des Kindes, behielt dieses Wissen aber bis zur Geburt für sich

Seit zwei Wochen dürfen nun alle an ihrem Babyglück teilhaben. Unzählige Gratulationskärtchen sind aufgehängt, überall stehen Geschenke. Und auch die anstrengende, rund 17-stündige Geburt – «wie ein Intervalltraining, das einfach nicht aufhört» –, ist vergessen. «Mit dir haben wir jetzt das schönste Geschenk», sagt Werner und streichelt Nino übers Köpfchen, das schon mit erstaunlich voller Haarpracht bedeckt ist. «Die hat er wohl von mir», sagt Nadja. Bezüglich Schlafgewohnheiten scheint der Kleine dafür mehr von seinem Papi mitbekommen zu haben. «Zum Glück. Er schläft sogar so viel, dass wir kaum wissen, welche Augenfarbe er hat», scherzt Jnglin-Kamer, die sich nun Vollzeit dem Mamisein widmet. «Er macht es uns wirklich leicht, dass wir uns schnell in der neuen Rolle zurechtfinden können», ergänzt sie.

Es ist für Jnglin-Kamer nicht das erste Mal, dass sie ihr Leben neu ordnen muss. Schon der Rücktritt vom Spitzensport vor zwei Jahren aufgrund gesundheitlicher Probleme war eine einschneidende Veränderung. Eine viermonatige Amerika-Reise brachte sie damals auf andere Gedanken, ein neuer Job vergangenen Winter wieder zurück in den Skizirkus. Sie arbeitete bei Swiss Ski im Vorfeld und während der WM in St. Moritz in der Projektleitung des House of Switzerland. Ein Fulltime-Job – und das hochschwanger. «Auch das lief problemlos. Ich hatte wohl weniger Rückenschmerzen als zu Zeiten als Skifahrerin.» 

Ob Nino einmal in die Fussstapfen seiner sportlichen Eltern treten wird? Diese hätten nichts dagegen. Die Ski fehlen zwar noch. Doch Ninos erstes Geschenk wäre schon mal ein gutes Omen: Moritz der Steinbock, das Maskottchen der WM St. Moritz.  

 
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