Patricia Boser Piratenparty und Abschiedstränen

«SwissDate» ist Geschichte. Die beliebteste Verkuppelungs-Show der Schweiz wurde nach 15 Jahren abgesetzt. Doch viel Zeit zum trauern bleibt der ersten «Kupplerin der Nation», Patricia Boser, nicht. Sie hat trotz Single-Dasein mit einem Mann alle Hände voll zu tun.

Für den Film küsst Patricia Boser, 42, schon mal einen Mister Schweiz - doch privat gibts momentan an ihrer Seite nur einen Mann: Ihren Sohn Kai. «Wir haben eine sehr innige Beziehung und machen eigentlich alles gemeinsam», sagt die TV-Moderatorin, die sich für ihren kleinen  «Prinzen» auch gerne mal die Füsse schmutzig macht. «Ich besitze tatsächlich ein Paar Goalie-Händsche und Fussballschuhe, begleite meinen Sohn regelmässig zu Matches gegen die Nachbarjungs.»

Oder ins «The Pirates» in Hinwil. «Kai liebt Piraten, also feierten wir seinen Geburtstag mit rund 20 anderen Kindern dort.» Gleichzeitig war die grosse Sause eine Art Abschied - denn Kai wird nach den Sommerferien eingeschult. «Wir freuen uns beide riesig auf die Zeit, die nun auf uns zukommt. Schulranzen und Etui liegen schon bereit.

Einen weiteren Abschied feierte Patricia Boser am Samstagabend: Ihr «TV-Baby», die Sendung «SwissDate» wurde nach 15 Jahren abgesetzt. «Obwohl ich die Sendung seit Jahren nicht mehr moderiere und eigentlich dachte, ich hätte damit abgeschlossen, überwältigte mich das endgültige Aus nun völlig.»

Sie verbinde wunderbare Erinnerungen mit ihrer Zeit als «Kupplerlin der Nation», sagt Boser. «An das erste Sendungs-Baby erinnere ich mich noch genau!» Rund 14 Hochzeiten habe sie während acht Jahren als «SwissDate»-Moderatorin miterlebt. «Und noch heute erreichen mich viele Babykarten und Hochzeitsankündigungen.» Kein Wunder, flossen in der Bye-Bye-Sendung am Samstagabend die Tränen, als Patricia Boser ihre Nachfolger Joël Gilgen und Gabriela Ursprung nochmal richtig herzte und tief in sich selber fühlte: «Hier geht eine Ära zu Ende.»

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