Milo Moiré «Promi Big Brother»-Finale Danke für das Recht auf Selbstbefriedigung, Milo!

Die Schweizer Nacktkünsterlin Milo Moiré ist die einzige Frau im Finale der deutschen Sendung «Promi Big Brother». Doch wer denkt, dass sie nur wegen ihrer Brüste auf das Z-Promi-Krönchen hoffen darf, unterschätzt die Luzernerin. Schliesslich hat sie im Haus hart für die Rechte der Frau gekämpft. Für welche Rechte, das hat unsere Redaktorin analysiert.

Heute kommt raus, wer der Sieger des diesjährigen Z-Promi-Theaters wird. Die Finalisten sind Malle-Partykanone Willi Herren, 53, Lieblingskunde der Schönheitschirugen Jens Hilbert, 38, Langweiler Dominik Bruntner, 34, und unser Schweizer Nackedei Milo Moiré.

Die Luzerner Feministin und Nacktkünstlerin freut sich natürlich, dass sie im Haus ihren ganz speziellen Beitrag für die Rechte der Frau leisten konnte: «Ich bin stolz, die beliebteste Frau bei ‹Promi Big Brother› zu sein», jubilierte die 34-Jährige, nachdem sie im Halbfinale mehr Anrufe als 90er-Bravo-Boy Eloy de Jong, 44, bekam und somit heute Abend auf Sat.1 auf das Krönchen hoffen darf. 

Die wichtigsten Botschaften der Milo Moiré

Jetzt mag manch einer unken, dass Milo nur dank des männlichen Zielpublikums im Finale ist. Schliesslich zeigt die Künstlerin gern, was sie hat, und das ist durchaus schön anzusehen. Doch nur wahre Kunstkenner und Feministinnen erkennen hinter Moirés Auftritt den harten Kampf für die Rechte der Frau. Ihr Motto: Frauen haben das Recht alles zu machen, solange sie es wollen. 

Falls Sie die Botschaften nicht gehört haben, hier eine Übersicht der wichtigsten Rechte, die Frauen nun dank Milo haben - gewürzt mit einer zünftigen Portion Ironie.

1. Das Recht, sich mit Champagner bespritzen zu lassen

Milo bricht das Patriachat der Champagnerdusche. Was bis anhin den Fahrern der Formel 1 vorbehalten war, dürfen nun endlich auch alle Frauen: Eine ausgiebige, prickelnde Dusche mit Schaumwein. 

Champagnerdusche Milo
© SAT.1

2. Das Recht, nackt in der Öffentlichkeit zu baden

Die ausgeklügelte Installation «Moiré in Keramik» sorgte für Freudenschreie: Nicht nur bei den männlichen TV-Zuschauern, die sich über die ersten Badewannen-Nacktszenen bei «Promi Big Brother» freuten, sondern auch bei Frauen. Dank der aufwendigen Aktion sind Frauen dem Recht, sich im Fernsehen nackt und schaumig zu räkeln, wieder einen Schritt näher. 

Milo Moiré bei «Promi Big Brother»
© SAT.1

3. Das Recht, sich die Stirn tätowieren zu lassen

Wer glaubt, die schöne Schweizer Künstlerin kämpft nur für die körperliche Freiheit der Frau, der liegt falsch. Die Aktion «Promi - das Tattoo» wird unter Kennern hoch gelobt. Sorgt sie doch dafür, dass Frauen sich endlich alles tätowieren lassen können was sie wollen und wo sie wollen. Womit die Künstlerin es doch wieder geschafft hat, den Körper in ihre Aktion zu bringen. Ein Meisterwerk.

Milo Moiré bei «Promi Big Brother»
© SAT.1

4. Das Recht auf Selbstliebe

Frauen sollen endlich aufhören, sich nicht selber zu lieben. Immer und überall. Die Installation «Milo machts» sorgte für Aufsehen und war wichtig für die Frauen dieser Welt. Unverdrossen und mutig zelebrierte die Künstlerin nicht nur öffentliche Selbstliebe, sie integrierte auch noch Unbeteiligte in ihr Werk. Grandios! Endlich können Frauen vor einer Kamera masturbieren. 

Milo Moiré bei «Promi Big Brother»
© SAT.1

Ob Milo Moiré und ihre Kunst heute endlich die Beachtung bekommen, die sie verdienen, wissen wir nicht. Doch ein Sieg der Künstlerin gegen die drei Männer im Haus, wäre auch ein Sieg für alle Frauen.

Das Finale von «Promi Big Brother» läuft heute Freitag, um 20.15 Uhr auf Sat.1.

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