Das Liebespaar soll die Nati ins Glück schiessen Bachmann und Lehmann im Sturm der Liebe

Beim heutigen Barrage-Spiel der Schweizer Frauenfussball-Nati sollen es Ramona Bachmann und Alisha Lehmann richten - und mit ihrer stürmischen Liebe für den Unterschied sorgen.
Ramona Bachmann Alisha Lehmann
© Instagram/bachmannr10

Gemeinsames Glück: Alisha Lehmann (l.) und Ramona Bachmann.

Heute Dienstagabend gilt es ernst: In Biel spielt die Schweizer Frauenfussball-Nati in der Barrage gegen Belgien (live auf SRF2, ab 19.00 Uhr). Beim Hinspiel fielen dabei zwei Akteurinnen besonders auf: Ramona Bachmann, 27, und Alisha Lehmann, 19. Erstere lieferte zweimal eine Vorlage, die Lehmann verwandelte und sie als Doppeltorschützin jubeln liessen.

Privates Glück, beruflicher Erfolg

Das Sturm-Duo, das sich auf dem Platz als Traumkombi herausgestellt hat, ist auch privat gemeinsam unterwegs: Lehmann und Bachmann sind ein Paar. Dass einzig dieser Umstand für den Erfolg auf dem Platz verantwortlich ist, glaubt Bachmann nicht, wie sie gegenüber «Blick» sagt: «Ich weiss nicht, ob es mit dem Privaten zusammenhängt. Wir spielen in der Nati nun schon fast ein Jahr zusammen, da lernt man alle Mitspielerinnen immer besser kennen.» 



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Am privaten Glück lassen die Bernerin Lehmann und Luzernerin Bachmann ihre Fans gerne teilhaben - gemeinsame Bilder auf ihren Instagram-Accounts sind keine Seltenheit. Das Paar wohnt heute zusammen in London, wo Bachmann seit Ende 2016 tätig ist. Alisha Lehmann folgte ihr diesen Sommer in die britische Hauptstadt, wo sie für Chelseas Konkurrenten West Ham kickt. 

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Dass sich die beiden nun aufgrund ihrer verschiedenen Arbeitgeber in London auch als Konkurrentinnen auf dem Platz begegnen - im November müssen sie in der englischen Liga gegeneinander ran -, ist für Ramona Bachmann laut «Blick» gegenwärtig noch kein Thema: «Damit haben wir uns noch nicht befasst. Jetzt zählt nur das Spiel gegen Belgien. Es ist unsere letzte WM-Chance. Ein Unentschieden würde reichen. Aber wir wollen auf Sieg spielen!» 

 

Keine Aufregung im Team

Nati-Trainerin Martina Voss-Tecklenburg steht der Liaison gelassen gegenüber - dass sich die zwei Spielerinnen nicht nur auf dem Feld, sondern auch privat gefunden haben, löst bei ihr keine Aufregung aus: «Die Situation ist im Frauenfussball nicht aussergewöhnlich. Ich würde erst einschreiten, wenn die eine nur noch die andere anspielen würde oder Ähnliches geschehen würde. Aber die Spielerinnen sind Profis.»



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back with the Nationalteam🔥

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Das will die Nationalmannschaft auch heute Abend unter Beweis stellen. Sollte es mit einem Sieg nicht klappen, wäre der WM-Traum noch nicht vorbei: Ein torloses Remis würde schon reichen, um eine Playoff-Runde weiterzukommen und auf den Sieger der Partie zwischen Holland und Dänemark zu treffen. Sollten beide Runden überstanden werden, wird die Schweizer Fussballnati im kommenden Sommer an der Weltmeisterschaft in Frankreich mittun.



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