Weitere Kinder nicht ausgeschlossen Roger Federer plaudert über die Familie

Das Papi-Sein scheint ihm zu gefallen. Roger Federer sagt in einem Interview, bei der Familienplanung sei das letzte Wort noch nicht gesprochen.
Roger Federer mit Kindern in Miami 2017
© Dukas

Roger Federer als Familienpapi am Strand im vergangenen März.

In Halle hat sich Roger Federer gerade erst so gezeigt, wie wir ihn kennen: Als Sieger. Am Sonntag gewann der 35-Jährige das Gerry Weber Open in Deutschland. Jetzt verrät er in einem Interview mit der «Coopzeitung» Dinge, die wir so noch nicht wussten.

Das Thema Kinder sei etwa noch nicht abgeschlossen, sagt der Tennis-Star. Erstaunlich, denn mit seiner Mirka, 39, hat Federer bereits zwei Mal Zwillinge (Myla und Charlene, 7, und Leo und Lenny, 2). «Aber damit beschäftigen wir uns erst wieder, wenn ich meine Karriere beendet habe.» Wann das sei, könne er noch nicht sagen. Doch die Familie sei im Moment glücklich, so wie es ist.

Für die Kinder spielt er Klavier

Roger Federer plaudert im Interview übers Familienleben. So würden sich die Mädchen sehr über ein Haustier freuen. «Sie wissen aber, dass es nicht geht, solange ich spiele.»

Trotz seines aktuellen Nomaden-Lebens bleibe Zeit für Frau und Kinder. Federer erwähnt im Gespräch mit der «Coopzeitung» zum Beispiel, wie er den Kleinen am Vorabend etwas auf dem Piano vorgespielt habe. Der Tennis-Star hat als Kind Klavierstunden genommen. Er könne aber nur noch ein Stück: «Ich habe viel zu wenig geübt. Leider.»

Federer, der Normalo

Trotz seines Erfolges und den Millionen scheint Roger Federer auf dem Boden zu bleiben. Angestellte für jede Kleinigkeit braucht er offenbar nicht. Das Packen erledigt das Paar etwa gemeinsam. «Sagen wir es so: Man hilft sich gegenseitig. Mirka macht schon das Meiste und ich spiele dann den Supervisor», witzelt Federer. 

Der Sportler ist sich auch nicht zu schade, für eine Restaurantreservation selbst zum Telefon zu greifen. Zum Beispiel, als er einmal zum Schweizer Daniel Humm, 41, dem aktuell besten Koch der Welt, in New York essen gehen wollte. «Als wir anriefen, glaubte die Rezeptionistin, dass wir einen Witz mit ihr machen würden. Daniel Humm sein ein riesiger Fan von mir, das könne nicht sein, dass Federer selber dort anrufe.»

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