«Das Kleine ist sehr wild» Sängerin Jaël Malli wird Mami

Als Frontfrau von Lunik wurde Jaël Malli berühmt, und startete danach eine erfolgreiche Solokarriere. Familie und Kinderwunsch waren da lange kein Thema für die Bernerin. Jetzt ist alles anders: Jaël und ihr Mann Roger werden Eltern. Und die Freude ist riesig!
Jael Malli ist im vierten Monat schwanger

Jaël Malli ist im vierten Monat mit ihrem ersten Kind schwanger. 

Lange waren sich Roger, 40, und Jaël Malli, 37, unsicher, ob sie überhaupt Kinder möchten. «Uns waren einfach andere Dinge wichtig», sagt Jaël zu SI online. Aber in den letzten zwei, drei Jahren sei der Kinderwunsch doch vermehrt aufgetreten und sie habe sich intensiv damit beschäftigt. «Ich wollte mich entscheiden, bevor ich 40 bin. Und just an dem Tag, als ich dachte, ich müsste das doch nochmal ansprechen, lud mich mein Mann zum Essen ein und sagte: Ich glaube, wir sind doch bereit für ein Baby.»

Nun ist die stimmgewaltige Bernerin im sechsten Monat und freut sich «wie verrückt». «Mir geht’s super, bisher ist die Schwangerschaft sehr unkompliziert.» Auch wenn ihr die ersten drei Monate doch recht übel gewesen sei – und das auf Tour! «Aber sobald ich auf der Bühne stand, gings jeweils wieder. Zum Glück – kreidebleich von der Bühne zu rennen, fand ich nicht so eine tolle Vorstellung.»

«Das Baby ist sehr wild»

Jetzt ist das Schlimmste vorbei, und abgesehen von Appetit auf Weggli und Pasta halten sich auch die Gelüste in Grenzen. Und: «Seit zirka zwei Wochen spüre ich das Kleine. Es ist sehr wild. Ein unglaubliches Gefühl!» Ob es ein Mädchen oder einen Buben gibt, wissen die Eltern in spe noch nicht. «Es ist auch egal. Hauptsach xung u zfride!»

Und auch sonst geht Jaël das Leben momentan entspannter an. «Ich stehe auf der Bühne seit ich 18 bin. Da kann ichs auch mal etwas ruhiger nehmen.» Ihre Tour ist vorbei, sie schreibt an neuen Songs, macht Yoga und geniesst ihren wachsenden Babybauch.

«Wir werden unser Kind so oder so unterstützen»

Nach der Geburt wird sich Jaël sechs Monate Babypause gönnen, und sich dann in der Kinderbetreuung mit Roger, der Grafiker ist, abwechseln. Ob sie sich eine kleine Musikerin oder einen Musiker wünscht?

«Von mir aus auch einen Boxer oder eine Künstlerin», meint sie lachend. «Wir werden unser Kind so oder so unterstützen, ganz gleich, was es machen möchte. Aber das hat ja noch ein bisschen Zeit. Erst mal muss es zur Welt kommen.»

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