Susanne Hueber Schwangerschafts-Koller besiegt: «Ich bin wieder ich»

Die Moderatorin und Schauspielerin Susanne Hueber ist im neunten Monat schwanger. Und bricht ein Tabu: «Ich fühlte mich lange unattraktiv und hatte Angst, Aufträge zu verlieren!»

Die Baslerin ist hochschwanger und überglücklich. Doch das war bis zum achten Schwangerschaftsmonat nicht so. Vorher fühlte sich Susanne Huber, 35, unwohl in ihrem neuen Körper. Es habe sich unheimlich und seltsam angefühlt, wenn sich das Kind in ihrem Bauch bewegt habe, erzählt die ehemalige Schweizer Meisterin im Kunstturnen. Und mit dem wachsenden Bauch kam die Angst, Aufträge zu verlieren. «Es ist mein Beruf, mich vor Leuten zu präsentieren», erklärt die Moderatorin und Schauspielerin. Ebenfalls verunsichert hätten sie Berichte von Schwangerschaften, die leicht und schön verlaufen.

Wer zugibt, mit dem neuen Leben zunächst einmal nicht besonders gut klarzukommen, bricht auch heute noch ein Tabu. «Das muss sich ändern», findet die Schauspielerin und hat es selbst gewagt: «Wenn man sich traut, darüber zu reden, heisst es plötzlich von vielen Seiten her: ‹Mir ging es auch so, für mich war es ebenfalls nicht immer einfach.›»

Geniessen, dass sie schwanger ist, konnte Susanne Hueber erst nach einem Schwächeanfall auf der Bühne des Theaters Fauteuil in Basel. Da habe sie zu ihrem Ungeborenen gesagt: «Buschi, wir schaffen das gemeinsam!» Und plötzlich sah das Leben mit Babybauch gar nicht mehr so schlimm aus. Zudem führte sie ein Tagebuch über ihren seelischen und körperlichen Zustand. «Das hat mich näher zu mir selbst gebracht.»

Ihre wichtigste Stütze ist ihr Ehemann, Roman, 37. Er sei sehr cool, nehme vieles mit Humor und hole sie ab und zu wieder auf den Boden zurück. Das baldige Mami ist jetzt stolz auf seinen Babybauch und präsentiert ihn gern. «Ich bin wieder ich!» An künftige Leidensgenossinnen appelliert sie: «Sprecht über euren Gemütszustand!» 

Welche Erfahrungen Susanne Hueber während ihrer Schwangerschaft sonst noch gemacht hat, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der «Schweizer Illustrierten» Nr. 32 vom 6. August 2012.

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