Sonja Nef «Julian war kein Überraschungsei»

Einst umkurvte Sonja Nef erfolgreich Slalomstangen. Seit Kurzem ist sie dreifache Mutter und muss ganz andere Hindernisse meistern. Die «Schweizer Illustrierte» begleitete die Ex-Skirennfahrerin und ihre Familie zum Ski-Plausch nach Flumserberg.

Mit drei Kindern in den Schnee: Was idyllisch klingen mag, ist in der Praxis äusserst kompliziert. Selbst für eine ehemalige Skirennfahrerin. Sonja Nef, 41, und ihr Mann Hans Flatscher, 45, Cheftrainer der Ski-Damen, wollen mit den beiden Töchtern und Nesthäckchen für einen Nachmittag ins nächstgelegene Skigebiet nach Flumserberg fahren. Bis aber alle in ihren Kleidern stecken und ihre Ausrüstung im Auto haben, ist Chaos in Mörschwil SG angesagt. Nur einer gluckst zufrieden im Maxi-Cosi vor sich hin: Julian, der Kleinste im Hause Nef-Flatscher.

«Julian ist total pflegeleicht», schwärmt Sonja Nef im Interview mit der «Schweizer Illustrierten». Der Junge kam Ende Juni 2013 zur Welt und macht die Familie komplett. Schon nach der Hochzeit 2011 war für das Paar klar: Entweder gibts jetzt sofort noch ein Kind, wenns klappt, oder keines. «Wir sind beide schliesslich keine 25 mehr.»

«Ein Überraschungsei», wie Sonja Nef scherzhaft sagt, war Julian indes nicht. Schon ab der 17. Schwangerschaftswoche war der Ex-Skirennfahrerin klar, dass ein Bub in ihrem Bauch heranwächst. Und auch wenn der Arzt darauf hingewiesen hat, dass es sich auf den Bildern der Ultraschalluntersuchung auch um die Nabelschnur handeln könne, gabs für sie keinen Zweifel.

Als der Kleine dann auf die Welt kommen wollte, war Papa Hans Flatscher gerade an der Delegiertenversammlung des Ski-Verbandes in Crans Montana VS. Nach drei Stunden Wehen rief Sonja ihren Mann an und meinte: «Du kommst jetzt besser.» In Rekordzeit düste er darauf ins 400 Kilometer entfernte Heiden AR, wo sie inzwischen im Spital lag. Und er kam rechtzeitig an: Am frühen Morgen des 29. Juni 2013 erblickte Julian das Licht der Welt.

Was sich mit dem dritten Kind verändert hat? «Mehr Wäsche, mehr Arbeit», sagt Sonja Nef. Und das Skifahren ist jetzt stressiger. Zumal die Mädchen Sophia, 7, und Anna, 6, im Winter fast jedes Wochenende auf die Piste wollen. Ob sie einmal in die Fussstapfen ihrer Mama treten, lassen die Eltern offen. «Wir forcieren nichts», sind sie sich einig. Wenn ihre Kinder aber eine Freude und Leidenschaft für den Sport entwickeln würden, würden sie sicher nicht Nein sagen.

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