Noëmi Nadelmann Der Opern-Star ist verliebt - und wandert aus!

Die Sopranistin Noëmi Nadelmann hat mit dem Australier Lyndon Terracini ihr ganz grosses Glück gefunden. Deswegen wird die Zürcher Opernsängerin ihm auch Mitte Januar nach Sydney folgen.
Noëmi Nadelmann verliebt in Lydon Terracini
© Fabienne Bühler

In den 90er-Jahren hat es bereits zwischen Noëmi Nadelmann und Lyndon Terracini gefunkt - doch erst jetzt fanden die beiden als Paar zusammen.

Seit knapp zehn Monaten haben Lyndon Terracinis Zahnbürste und sein Pyjama einen festen Platz in Noëmi Nadelmanns Zürcher Wohnung. Doch einen Platz im Herzen der 51-jährigen Sopranistin hat der 13 Jahre ältere künstlerische Direktor der Opera Australia bereits viel länger - nämlich seit 23 Jahren! Frisch im Business steht Nadelmann im Januar 1990 mit dem attraktiven Mann mit den (damals) langen Haaren zu den Proben zu «Le nozze di Figaro» in der Kirche von Boswil AG. «Ich konnte meine Augen nicht von ihm nehmen», erinnert sich die Opernsängerin im Gespräch mit der «Schweizer Illustrierten». Als er zu ihr kommt, um sie zu begrüssen, ist es um beide geschehen. 

Noch heute können die beiden kaum den Blick voneinander lassen. Deshalb nimmt Lyndon Terracini auch gerne die 17'000 Kilometer von Sydney nach Zürich in Kauf. Um wenigstens fünf Tage mit seiner Geliebten zu verbringen. So läuft das seit Monaten: Sie sehen sich kurz, um dann wieder monatelang aufeinander warten zu müssen. Bereits vier Mal war Nadelmann bei ihrem Freund in Australien - einmal auch mit ihrer 20-jährigen Tochter Jamileh. «Es ist furchtbar zu wissen, dass man jeweils nach wenigen Tagen schon wieder aufeinander verzichten muss», sagt Nadelmann. Jetzt, wo sie sich endlich gefunden haben und lieben dürfen. 

Das war Anfang der 90er-Jahre noch nicht der Fall. Zu jener Zeit ist Lyndon nämlich noch verheiratet und hat zwei kleine Töchter. «Es war zwei Jahre lang ein schmerzhaftes Hin und Her. Schliesslich akzeptierten wir, dass es der falsche Zeitpunkt war.» Sie brechen den Kontakt vollständig ab. Während sie keine Ahnung von seinem Werdegang hat, verfolgt er ihr Leben aus der Ferne - und meldet sich, als er im Dezember 2011 beruflich am Zürcher Opernhaus zu tun hat, plötzlich aus dem Nichts. Sie treffen sich auf einen Kaffee und merken, dass die alten Gefühle sofort wieder da sind - «um ein Tausendfaches stärker als je zuvor! Lyndon ist der Mann meines Lebens», sagt Noëmi Nadelmann.

Und weil Lyndons Schlafanzug, den die Sopranistin während seiner Abwesenheit zum Schlafen trägt, ihre Sehnsucht nicht zu stillen vermag, wird sie Mitte Januar ihre Koffer packen und in das dreistöckige Haus ihres Freundes nahe der Sydney Opera ziehen. «Meine Wohnung in Zürich bleibt jedoch unser zweites Zuhause.» 

Wie das Paar zukünftig seine Zeit in der Schweiz und Australien aufteilen wird? Das lesen Sie in der ganzen Geschichte zu Noëmi Nadelmanns wiedergewonnenem Glück in der aktuellen Ausgabe der «Schweizer Illustrierten» Nr. 2 - erhältlich ab Montag, 6. Januar 2014, am Kiosk oder auf Ihrem iPad.

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