Toni Brunners Liebesbrief Mit diesen Worten eroberte er seine Esther

Vor 19 Jahren eroberte der damals 22-jährige Toni Brunner das Herz von Esther Friedli. Mit einem handgeschriebenen, mit Parfum eingesprühten Liebesbrief. Im Gespräch mit der «Schweizer Illustrierten» nimmt das Paar den Brief nochmals zur Hand und erzählt von ihrem Kennenlernen.
Toni Brunner SVP Esther Friedli Frau Liebesbrief
© Kurt Reichenbach

Noch heute schwelgen Toni Brunner und Esther Friedli in Erinnerungen, beim Betrachten des Liebesbriefes, den er ihr vor 19 Jahren schrieb.

«Für mich bist du mein Ein und Alles, ohne dich wäre es ja nicht auszuhalten.» Diese Worte richtete Toni Brunner vor 19 Jahren in einem Brief an seine heutige Lebenspartnerin Esther Friedli. Sie selbst war damals 19 Jahre alt, Toni Brunner drei Jahre älter. Die Liebesgeschichte beginnt 1996 an einer Veranstaltung der SVP Worb, an die Esther Friedli ihren Vater begleitete, obwohl sie selbst CVP-Mitglied war. Toni Brunner war damals erst seit kurzem jüngster Nationalrat aller Zeiten - Esther Friedli beeindruckte dies nicht.

Bleibenden Eindruck hinterlassen hat jedoch der Liebesbrief, den der heutige SVP-Parteipräsident ihr kurze Zeit später schrieb. «Bitte, bitte bleib wie Du bist, ich bin halt, wie ich bin.» Sogar gezeichnet hat er: Ein Sünneli, ein Herz und ein Kleeblatt ergänzen den Satz «Du bist mein Sonnen-Schein, mein Herz-Chäferli, mein Klee-Blatt und Glücksbringer.» Und weiter: «Ich liebe Dich, vermisse Dich und denk daran, ich denk immerwährend nur an Dich, Du mein Herzilein!» Zum Schluss sprühte er den Brief noch mit einem Parfum ein - wie es sich für einen Liebesbrief gehört.

Toni Brunner SVP Esther Friedli Frau Liebesbrief
© Kurt Reichenbach

Welchen Duft er damals über den Brief gesprüht hat, weiss Toni Brunner, 41, heute nicht mehr. «Tommy Hilfiger oder Gaultier. Hauptsache, es hat gewirkt. Frauen sind einfach zu betören», grölt er im Gespräch mit der «Schweizer Illustrierten». Der Brief trifft Esther Friedli, 38, mitten ins Herz. Friedli ist verliebt. «Obwohl ich als Jugendliche immer gesagt habe: Ja nie einen Bauern!»

Haben auch Sie alte Liebesbriefe, die Sie heute noch gerne zurückdenken? Teilen Sie Ihre Erinnerungen über Facebook und Twitter mit uns.

Mehr zu Toni Brunner und Esther Friedlis Liebesgeschichte, wie die beiden heute leben und wieso Toni Brunner vielleicht bald mehr Aufgaben im gemeinsamen Haushalt übernimmt, lesen Sie in der «Schweizer Illustrierten» Nr. 14 - ab Freitag, 8. April, am Kiosk, auf Ihrem iPad oder im WebReader.

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