Kevin Oesch Unfall-Ursache: «Ich war betrunken»

Mit seinem Auto kam Kevin Oesch vor einem Monat von der Strasse ab und rammte zwei Birken. Danach lag er auf der Intensivstation und lange wurde gerätselt, wie es zum Drama kommen konnte. Jetzt spricht Kevin erstmals und gesteht, dass er an diesem Abend zuviel Alkohol getrunken hatte.
Kevin Oesch verunfallte am 8. Juli 2011 schwer. Er erlitt ein Schädel-Hirn-Trauma, Brüche am Brustbein, dem linken Schulterblatt und an den Ansätzen einger Brust- und Halswirbel. Zudem hatte er eine Lungenkontusion.
© RDB Kevin Oesch verunfallte am 8. Juli 2011 schwer. Er erlitt ein Schädel-Hirn-Trauma, Brüche am Brustbein, dem linken Schulterblatt und an den Ansätzen einger Brust- und Halswirbel. Zudem hatte er eine Lungenkontusion.

Rund einen Monat nach seinem Autounfall spricht Kevin Oesch von Oesch's die Dritten erstmals über den Grund. «Ich war betrunken», sagt der 20-Jährigezu Blick.ch. 1,0 Promille habe er gehabt - doppelt so viel, wie in der Schweiz erlaubt sind. «Es waren zwei, drei Biere, die ich mit Fussball-Töggeli-Kollegen getrunken habe», erklärt Kevin. Nachdem er einen seiner Kollegen nach Hause gefahren habe, wollte er nach Steffisburg BE. Auf dem Weg schlief Kevin ein, verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte in zwei Birken. Darauf wurde Kevin ins Berner Inselspital gebracht, wo er mehrere Tage auf der Intensivstation lag. «Ich war von unserer Finnland-Tournee total übermüdet», versucht er sein Wegnicken heute zu rechtfertigen.

Seinen Fahrausweis muss Kevin nun abgeben, dessen ist er sich bewusst: «Das administrative Verfahren läuft noch, aber ich werde mindestens ein Jahr lang ohne Ausweis sein und meine Fahrprüfung wiederholen müssen.» Denn es ist nicht Kevins erstes Vergehen auf den Schweizer Strassen: Vor zwei Jahren war er sein Billett bereits für ein halbes Jahr los, weil er mit dem Firmenlieferwagen einen Unfall verursachte. Er betont, dass er dennoch kein Rowdy, Raser oder Alkoholiker sei. «Ich bin ein defensiver, eher vorsichtiger Fahrer. Alkohol am Steuer war für mich eigentlich immer ein Tabu.» Dass er dieses Mal getrunken habe, bereue er. «Ich schäme mich so.»

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