Steve Lee Wird sein Leichnam kremiert?

Brigitte Voss-Balzarini muss mit ansehen, wie ihr Lebenspartner Steve Lee auf tragische Weise ums Leben kommt. Wie die Ex-Miss-Schweiz den Moment erlebte und warum der Leichnam des Gotthard-Sängers noch immer in den USA ist.
Steve Lee bei einem Konzert im Zürcher HB.
© RDB/Manuel Geisser Steve Lee bei einem Konzert im Zürcher HB.

Nur einen Meter von Brigitte Voss-Balzarini geschah am Dienstagnachmittag in den USA die Tragödie. Steve Lee, †47, wurde vor ihren Augen von einem herumfliegenden Töff erfasst und starb. Ein Lastwagen war zuvor auf der nassen Fahrbahn ins Schleudern geraten und touchierte die abgestellten Motorräder. Eines traf den Gotthard-Sänger mit. Alle Wiederbelebungsversuche waren zwecklos. «Ich spürte, wie seine Seele geht», erzählt die 49-Jährige nun dem «Blick».

Noch immer befinden sich Lees Lebenspartnerin und der Gotthard-Bassist Marc Lynn, 45, in Kalifornien. Noch immer warten sie auf die Heimreise, wollen Steve zurück in seine Heimat bringen. Weil aber keiner der Mitreisenden mit ihm verwandt sei, dürfe der Leichnam nicht in die Schweiz, erklärt Steves Schwester Karin Nicholls, 57, die Verzögerungen. Ihr Bruder sei bei den kranken Eltern in Spanien, Nicholls selbst erledigt alles Organisatorische hierzulande.

Nun hat sich jedoch die Schweizer Botschaft eingeschaltet. Mit Erfolg. «Ich konnte Brigitte und Marc endlich eine Vollmacht ausstellen», so Nicholls. Der Leichnam könne so in den USA kremiert und dann zurückgebracht werden.

Nächste Woche sollen bereits zwei Abdankungsfeiern im Tessin stattfinden. In einem intimen privaten Rahmen darf die Familie Abschied nehmen, in einer grossen öffentlichen Feier haben die Fans die Möglichkeit, ihrem Idol die letzte Ehre zu erweisen.

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