«TVOS» Team Stefanie: So stehen die Chancen ihrer 3 Talente

Jeder Coach geht mit je drei Kandidaten in die erste Liveshow von «The Voice of Switzerland». Der renommierte Musikjournalist H. Elias Fröhlich beurteilt ihre Chancen, zudem stellen wir Ihnen die Kandidaten näher vor. Aktuell: Gabriela Grossenbacher, Angie Ott und Valon Muhadri aus dem Team von Sängerin Stefanie Heinzmann.

Name: Gabriela Grossenbacher, 19
Beruf: Maturandin
Wohnort: Bern

Bereits als Gymnasiastin liess Gabriela die Emmentaler Heimat hinter sich und zog alleine nach Bern, weil das tägliche Pendeln mehr als vier Stunden in Anspruch nahm. Mittlerweile hat sie ihre Matura in der Tasche und gönnt sich ein Zwischenjahr, bevor sie Medizin studieren will. Oder Musik. Auch kann sie sich vorstellen, ein zweites Zwischenjahr anzuhängen, falls sie zu «The Voice of Switzerland» gewählt wird. Obwohl Gabriela mit Volksmusik aufgewachsen ist - ihre Mutter jodelt, sie selber spielte Klarinette -, zählt sie heute Freddie Mercury zu ihren Vorbildern und singt am liebsten R ’n’ B.

SI-Urteil: O nein! Wie kann so jemand weiterkommen? Sie hat weder eine grosse Stimme noch genug Ausstrahlung.
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Name: Angie Ott, 23
Beruf: Coiffeuse
Wohnort: Cernier NE

Angie weiss, wie sie vor einem Auftritt die Nervosität vergessen kann: indem sie sich Videos anschaut, die sie zum Lachen bringen, etwa von Babys. Es war ihr Papa, der ihre Leidenschaft für die Musik geweckt hat. Wenn der professionelle Pianist Klavier spielte, forderte er Angie zum Singen auf. Heute könnte sie nicht mehr ohne. Durch den Arbeitsaufenthalt in einem Waisenhaus in Indien weiss sie, dass ein gutes Leben nicht selbstverständlich ist. Deshalb hat sie sich den Namen des Instituts Anchal Chaya seitlich am Bauch tätowieren lassen - ihr Glücksbringer für «TVOS».

SI-Urteil: Sie spielt beim Singen Piano. Pluspunkt! Dazu ist sie ein stimmliches Kraftpaket mit viel Soul. Siegeschancen intakt.
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Name: Valon Muhadri, 32
Beruf: SBB-Wagen-Manager
Wohnort: Erlinsbach SO

Weil er bei der Bahn Schicht arbeitet, bleibt Valon tagsüber viel Zeit für seine Tochter. Oft geht er mit Alea, 3, auf den Spielplatz: «Diese Vater-Tochter-Zeit ist sehr wertvoll für mich.» Der gebürtige Kosovare ist seit mehr als fünf Jahren mit Qendresa, 28, verheiratet. Die Musik von Oasis hat ihn dazu bewogen, als Teenager eine eigene Band zu gründen. Mit der aktuellen, Seldom, tritt er immer wieder in kleineren Clubs auf. An das grosse Publikum bei «The Voice» muss er sich noch gewöhnen: «Weil das Musizieren für mich sehr intim ist.»

SI-Urteil: Valon ist ein guter Amateursänger mit gefühlvoller Stimme. Die geht unter die Haut. Es reicht aber nicht, weil er hölzern wirkt.

Weitere Artikel zu «The Voice of Switzerland» finden Sie im Dossier von SI online.

Die drei Liveshows laufen jeweils samstags ab 20.10 Uhr auf SRF 1.

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