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  4. Beauty & Maniküre: Das sind die schönsten Nageltrends für den Sommer 2022

Shellac und Regenbogen

Auf diese Maniküre-Trends lassen wir uns festnageln

Knallbunt, aufgeklebt oder selbst gepflückt? In diesem Sommer ist bei der Maniküre fast alles erlaubt. Nur langanhaltend soll es sein und uns nach einem ausgiebigen Strandtag auch beim Feiern im Beach Club nicht im Stich lassen. Das sind die coolsten Nageltrends für den Sommer.

Entertainment Bilder des Tages About You Awards in Mailand Milan, Red Carpet About You - In the photo: Chiara Ferragni PUBLICATIONxNOTxINxITA Copyright: xSimonaxChiocciax/xipa-agency.netx/xFotosickix

Unternehmerin Chiara Ferragni liebt die Shellac-Maniküre im kunterbunten Dopamin-Look.

imago/Independent Photo Agency Int.

Zwischen Sünnele am Strand und Dinner im Beach Club möchten wir uns keine Gedanken machen, ob unsere Nägel Sand, Chlor und Sonne standhalten. Deshalb geht der Trend wieder hin zu Long-Lasting-Lacken. Besonders ein Look ist derzeit besonders beliebt.

Sponge-French-Tips in Regenbogenfarben

French Maniküre ist nichts Neues. Schon im 18. Jahrhundert galt es als schick, sich die Nagelspitzen weiss zu färben.

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«Warum eigentlich immer nur Weiss?», dachten sich einige Trendsetter und Trendsetterinnen und ein neuer Look war geboren: Mit 8,2 Millionen Aufrufen trenden auf TikTok derzeit sogenannte «Sponge French Tips» in Regenbogenfarben. Der Unterschied zur klassischen französischen Maniküre besteht darin, dass die Nagelspitzen dabei nicht bemalt werden, sondern in einem, zuvor mit der gewünschten Farbe bestrichenen, Silikon-Schwamm bedruckt werden. Beim Herausziehen des Nagels entsteht der klassische French-Look. Mit einem langanhaltenden Lack – etwa in Form einer Shellac-Maniküre – überlebt der Trend auch die ganzen Sommerferien.

Studio-Maniküre zum Aufkleben

Statt zu schnödem Nagellack, greifen Freunde der Maniküre gern zur schnellen Lösung: Nagelfolien. Aus zahlreichen Farben und Mustern wählt man einfach das Design, das einem am besten gefällt. Die Folie wird dann auf den Nagel aufgeklebt, zurechtgefeilt und zack: Fertig ist der Look wie frisch aus dem Nagelstudio. Entfernen lassen sich die Folien mit Nagellackentferner, und bei Preisen zwischen fünf bis 20 Franken pro Set, auch schnell mal passend zum Outfit variieren.

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Shellac, Gel?

Unter Shellac-Maniküre versteht man eine Hybrid-Technik aus normalem Nagellack und Gel. Im Gegensatz zur klassischen Gel-Maniküre wird der Lack deutlich dünner – meist einfarbig oder wie bei Influencerin Chiara Ferragni (35) im kunterbunten Dopamin-Look – aufgetragen. Er härtet unter der UV-Lampe binnen weniger Sekunden aus. Optisch lässt er sich also kaum von gewöhnlichem Nagellack unterscheiden, nur bei der Haltbarkeit überzeugt er mit zwei bis drei Wochen. Ein weiterer Benefit: Der Nagel wird beim Entfernen nicht mit einem Fräser abgeschliffen und dadurch strapaziert. Der Lack lässt sich sogar – wenn die Zeit oder das Geld zum Studio-Besuch fehlen – eigenständig daheim mit einem Aceton haltigen Nagellackentferner beseitigen. Neuerdings gibt es auch vegane Alternativen im Shellac-Segment.

Die Gel-Technik hingegen ist ein richtiger Klassiker. Wie bei der Shellac-Maniküre härtet das Gel, das deutlich dicker aufgetragen und modelliert wird, unter UV-Licht aus. Die Konsistenz ist nach dem Aushärten deutlich stabiler als Shellac und garantiert eine Haltbarkeit von drei bis vier Wochen. In der Regel fällt der Studio-Besuch hierbei teurer aus als bei einer Shellac-Behandlung.

Die Acryl-Maniküre stellt die Königsdisziplin unter den Verfahren dar. Anders als beim bereits fertig gemischten Gel, wird hier das Acrylpulver mit einer Flüssigkeit vermischt. Die Konsistenz muss schnell verarbeitet und geformt werden, bevor das Material aushärtet.

Von spot am 20. Juni 2022 - 21:00 Uhr
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