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Nie mehr falsch korrigieren

Color Correcting ist für euch ein Mythos? So gehts

Es soll ja wahre Wunder wirken, «Makel», Schatten und Problemzönchen wie von Zauberhand verschwinden lassen. Aber bei euch wills mit dem Color Correcting nicht so richtig klappen? Keine Sorge, hier kommt Rettung.

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Wer trotz Concealer mit Augenringen zu kämpfen hat, liest am besten sehr aufmerksam weiter.

Getty Images/Refinery29 RF

Ihr concealed, ihr deckt ab, ihr highlighted und trotzdem scheinen irgendwie immer noch diese dunklen Schatten und roten Flecken durch? Was? Soll? Das?

Berechtigte Frage! Aber bevor ihr die Macht des Color Correctings jetzt ein für alle Mal als fiesen Mythos des Interwebs abtut, lasst euch Folgendes sagen: Ihr habt es bisher wahrscheinlich einfach falsch gemacht. Ja sorry, das soll keine Beleidigung sein – uns erging es ja nicht anders. Mit diesen knackigen wie effektiven Tipps sollte das Makelabdecken in Zukunft aber um einiges besser laufen. Versprochen.

Die richtige Farbe fürs richtige Problem finden

In den Concealer-Paletten stösst man meist auf Nude oder blasses Rosa, ein kräftigeres Rosa (mit Orange-Stich), einen Pfirsich-Ton, Gelb, Grün und blasses Lila. Öh … zwar ein hübscher Traum in Pastell – aber was fangen wir nun mit all diesen Farben an?

Blassrosa: Gleicht blaustichige Schatten und Flecken auf heller Haut aus.
Orange-Rosa: Lässt Schatten auf dunkler Haut verschwinden.
Pfirsich: Neutralisiert blaustichige Schatten und Flecken bei mittleren Hauttönen.
Gelb: Bye-bye dunkle Schatten auf olivefarbener und gebräunter Haut.
Grün: Neutralisiert Rötungen.
Lavendel: Lässt alle gelblichen «Makel» verschwinden.

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Die richtige Reihenfolge beachten

Wichtig ist nämlich: Erst Foundation oder getönte Tagescreme auftragen und sich dann erst ans Korrigieren machen. Das spart nicht nur Aufwand, sondern schlicht und einfach auch Produkt. Von Sir John, seines Zeichens Make-up Artist von Queen Bey aka Beyoncé herself, gibt es ausserdem folgenden, wertvollen Rat mit auf den Korrektur-Weg: «Man darf nicht vergessen, dass man hier kein Tattoo oder blauen Fleck bis zur Unkenntlichkeit abdecken möchte – es geht darum, feine Schatten etwas aufzuhellen. Tragt das Produkt behutsam mit den Fingerspitzen auf und die Wärme eurer Haut wird ihr übrigens tun, damit es mit eurem Hautton verschmilzt.»

Übung macht den Meister

Klingt doch bis hierher alles ganz einleuchtend und easy, oder? Eben. Also gebt eurer Palette noch mal eine Chance und wendet das neu ergatterte Wissen ein-, zweimal an (wir werfen an dieser Stelle noch mal das Stichwort Beyoncé in den Raum. Goals? Goals). Es ist noch kein Color-Correcting-Meister vom Himmel gefallen. Aber wer genau weiss, welcher Hautton, welches Problem und welche Lösungsfarbe eine pastellige Symbiose eingehen, der wird beim Thema Augenringe und Rötungen schon bald nur noch gelassen abwinken. 

Von Style am 21.08.2019
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