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Nailed it

Pro-Maniküre – mit diesen Steps gelingts

Der Routinebesuch im Nagelstudio gehört zu euch wie der morgendliche Cappucino? In der aktuellen Lage ja leider eher schwierig. Deshalb: Jetzt einfach selbst Hand anlegen und in fünf einfachen Schritten zum Profi mutieren.

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Ihr möchtet euch die Quarantänezeit mit solch perfekt lackierten Nägeln versüssen? No problemo. Einfach selbst zur Feile, Pinsel und Creme greifen. 

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Es ist schon ein bisschen gemein. Jetzt, wo man mehr Zeit denn je hat, um auf seine Nägel zu starren, fällt die geplante Maniküre im Nagelstudios unseres Vertrauens flach. Doch mehr Zeit bedeutet gleichzeitig auch mehr Raum für neue Hobbys. Ne Idee: Einfach mal lernen, wie man selbst Nagelpflege plus Nailart betreibt. Dabei reden wir nicht von Gel- oder Acryl-Nägeln. Im Folgenden zeigen wir, wie ihr eure Naturnägel so auf Hochglanz poliert, dass man ohnehin denkt, es handle sich um künstliche. So viel vorab: Wie perfekt das Ergebnis wird, hängt vom Grad der Geduld ab. Für die home made Maniküre sollte man sich also unbedingt genügend Zeit nehmen – aber das dürfte momentan ja nicht allzu schwer fallen.

Nun zur Checkliste. Um ein Ergebnis wie vom Profi zu erzielen, muss natürlich auch ein gewisses Equipment her. Was ihr benötigt:

  • Nagelschere und/oder Knipser
  • 4-seitige Feile
  • Nagelhautschieber
  • Pinzette
  • Nagelöl
  • Rillenfüller
  • Unterlack
  • Quick Dry Lack (Farbe nach Wahl)
  • Überlack
  • Handcreme

Noch ein kleiner Tipp am Rande: Macht vorab einen Podcast oder eine gute Playlist an, damit euch nicht auf halber Strecke die Lust vergeht.

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Step 1: Vorarbeit

Zu Beginn heisst es Reinigen. Wie es sonst von eurem Nailartist gemacht wird, schiebt ihr euch nun selbst die überschüssige Nagelhaut beiseite und schneidet kleine Hautfetzen vorsichtig ab. Empfindet ihr eure Nägel als zu lang, kürzt sie mit der Nagelschere oder dem Knipser auf die gewünschte Länge. Dann wird gefeilt. Für ein gutes Ergebnis empfehlen wir dabei stets an die Form einer Mandel zu denken. Wichtig: Immer nur in eine Richtung feilen. Auf keinen Fall vor und zurück arbeiten – das führt zu Nagelbruch. Stimmt die Rundung, gilt es zu polieren. Dazu findet ihr auf eurer Feile eine extra Seite. Gleitet damit so lange über eure Nägel bis sie richtig schön glänzen.

Step 2: Pflege

Massiert eure Fingerspitzen mit etwas Nagelöl, um die gereizte Haut zu beruhigen und ihr Feuchtigkeit zu spenden. Ihr werdet sehen, das verleiht schnell den typischen Salon-Glow. Danach zum Beispiel kurz einen Kaffee rauslassen – so kann das Öl in Ruhe einziehen.

Step 3: Rillen füllen

Damit die Nägel am Ende so perfekt aussehen, wie frisch aus dem Salon, ist es wichtig, Unebenheiten wie Rillen, auszubügeln. Mit sogenannten Ridge Fillern geht das im Handumdrehen. Einfach eine Schicht davon – wie normalen Lack – auftragen und gut trocknen lassen.

Step 4: Lackieren

Ist der Rillenfüller getrocknet, folgt der Basislack. Der schützt den Naturnagel vor Verfärbungen (besonders wichtig bei Rottönen) und sorgt dafür, dass die anschliessende Farbe länger an Ort und Stelle bleibt. Jetzt gehts ans Eingemachte. Unbedingt nochmal tief durchatmen. Denn beim Auftragen der eigentlichen Nuance ist es wichtig, nicht zu wackeln – aber ja, leichter gesagt als getan.
Trick: Legt das Handgelenk an der Tischkante ab. Das sorgt für Stabilität. Beim Lackieren den Pinsel nicht direkt an der Nagelhaut ansetzten, sondern lasst circa ein bis zwei Millimeter frei. Gleiches gilt für den Rand. Lasst ihr dort zwei Millimeter aus, wirken eure Finger nachher schmaler und länger. So, das wäre nun also geschafft – bravo. Damit euer Ergebnis nicht sofort absplittert, kommt zu guter Letzt noch ein Überlack zum Zug. Der veredelt die Farbe und sorgt nochmal für die Extraportion Shine.

Step 5: Cremen

Ist auch die letzte Lack-Schicht hart, wird gecremt. Besonders jetzt, wo die Hände ohnehin schon vom ganzen Waschen ausgetrocknet sind, freut sich die Haut über Feuchtigkeit. Schön einmassieren und unbedingt täglich wiederholen. Und tadaaaa! Eure selbstgemachte Pro-Maniküre ist fertig. Gar nicht mal so schlecht, was?

Von Denise Kühn am 29.03.2020
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