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Dann bräunen wir halt zu Hause

So geht Self Tanning richtig und ohne Fails

Wenn der Prophet nicht zum Berg kommt, muss der Berg eben zum Propheten kommen. Und wenn wir uns aus Gründen (ihr wisst schon) nicht draussen sonnen dürfen, holen wir uns die Bräune eben nach Hause. Aus Tube oder Flasche.

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Bräune aus der Flasche geht eigentlich ganz unkompliziert – wenn man ein paar Kleinigkeiten beachtet.

Getty Images

Am 20. März reitet der Frühling ein. Die Vögel zwitschern ja schon jetzt, die Blümchen spriessen und die Sonne strahlt als wäre auf der Welt alles im Lot. Ist es aber nicht, Corona donnert die flatternden Schmetterlinge im Bauch auf den Boden der Tatsachen zurück. Mit draussen sitzen, schon mal ansonnen und den Teint vorknuspern ist also vorläufig nichts. Es sei denn, man ist in der glücklichen Lage, einen Balkon oder Garten zu haben. 

So oder so: Ein wenig Nachhilfe schadet nicht. Und deshalb besorgen wir es uns einfach selbst. Also die Bräune jetzt. Nicht umsonst sprechen schliesslich gerade alle von #staycation. Aus der darf man gerne einen gesunden Teint mitbringen. Aus Tube oder Sprühdose. Damit das streifen-, flecken- und fail-frei über die Bühne geht, gilt es folgende Tricks zu beachten.

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Peeling zur Vorbereitung

Ready? Dann heisst es erst einmal: enthaaren (insofern das euer Ding ist) und peelen. Wer die abgestorbenen Hautschüppchen vorher nicht entfernt, riskiert Flecken und schliesst ein ebenmässiges Ergebnis aus. Ausserdem wichtig: Knie, Ellbogen und Knöchel nach dem Duschen mit Bodylotion einreiben, um orange Stellen zu vermeiden.

Getöntes Selbstbräuner-Mousse verwenden

Hatte ich das linke Bein schon komplett gecremt? Fehlt die Unterseite meiner Arme noch? Wer auf ein getöntes Selbstbräuner-Mousse setzt, schliesst solche quälenden Fragen aus. Wichtig: Unbedingt mit einem speziellen Creme-Handschuh arbeiten, der sorgt für eine besonders ebenmässige Verteilung.

Doppelt cremen

Immer noch unsicher? Dann nach dem Selbstbräuner nochmals mit einer reichhaltigen Bodylotion nachcremen. Die verteilt das Produkt, schliesst harte Kanten aus und wirkt dem Orange-Effekt entgegen.

… und die Hände?

Das ewige Rätsel lösen wir zum Schluss: Um nicht mit goldbraunem Body aber schneeweissen Händen zu enden, gibt es nämlich einen Trick. Nach dem gründlichen Waschen kommt ein Wattepad mit einer kleinen Menge Selbstbräuner zum Einsatz, das vorsichtig aussen auf den Händen und zwischen den Fingern aufgetragen wird. Die Handinnenflächen unbedingt auslassen. Dann heisst es abwarten – und strahlen!

Von Malin Mueller am 17.03.2020
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