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  4. Mützen im Winter: So werden die Haare nicht platt

Holt die Mützli raus!

So wird die Beanie vom Frisurenfeind zum -freund

Es ist kalt. Das Outfit, mit dem wir aktuell aus dem Haus gehen wollen, besteht deshalb aus Kuschelpulli, dickem Schal und unserer Lieblingsmütze – wäre da nur nicht das Problem mit der plattgedrückten Mähne. Wie wir Mützen-Haar noch retten? Ganz easy!

So wird die Beanie vom Frisurenfeind zum -Freund

Wird es richtig kalt, verlassen wir das Haus nur noch mit Beanie auf dem Kopf. Wir verraten, wie die Mähne darunter in Topform bleibt. 

Getty Images

Es könnte alles so einfach sein: So kalt der Winter auch sein mag, er verschont uns immerhin vom ständigen, inneren Druck, unsere Beine rasieren zu müssen, uns über unser Outfit unter der Jacke Gedanken machen zu müssen und vor allem vor Bad Hair Days. Mütze auf, raus, fertig. Da gibt es nur ein klitzekleines Problem: Wäre es gesellschaftlich angebracht, die Mütze im Laufe des Tages irgendwann wieder abzusetzen (etwa einmal im Büro angekommen), wird aus dem Bad- ein Katastrophen-Hair-Day. Aber keine Panik, es gibt Hilfe. Hier und jetzt, von uns für euch. 

Unterwegs

Aus welchen Gründen auch immer ihr der Meinung seid, ihr müsstet eure Mütze unterwegs abnehmen (vielleicht reist ihr plötzlich in eine andere Temperaturzone), wappnet euch in diesem Winter mit Haarspray und Trockenshampoo in Reisegrösse. Mit einem Spritzer von letzterem den Ansatz aufschütteln, dann den Kopf nach vorne werfen, mit Haarspray von unten für Volumen sorgen und alle umhauen. Seid ihr unbewaffnet unterwegs, kann auch ein durchwuscheln mit den Fingern helfen. Reicht das nicht, lösen ein hoher Dutt oder ein Rossschwanz das platte Problem. Merke: Wer auf Nummer Sicher gehen will, verlässt das Haus ab jetzt nur noch mit Haargummi am Arm. 

Zu Hause

Ihr kommt gerade wieder zur Tür rein, nehmt eure Mütze ab, und seht sofort den Abdruck, den sie auf eurem Haar hinterlassen hat? Dampf schafft Abhilfe. Woher ihr den nehmen könnt? Am einfachsten aus der Dusche. Schnell den Körper absprühen, die Haare lasst ihr trocken. Der entstehende Wasserdampf schafft den Knick aus eurem Schopf (und im Zweifelsfall auch aus dem Outfit, das währenddessen im Bad hängt. Nur so als Tipp). Ist dafür keine Zeit, kann ein Handtuch helfen, das ihr in heisses Wasser taucht, auswringt, und über die Stelle mit dem Knick legt. Der Dampf glättet und ihr könnt im Anschluss wieder los. 

Wenns nur um die Statik geht

Knick-technisch ist bei euch alles im grünen Bereich, aber euer Haar ist sofort statisch aufgeladen, wenn ihr die Mütze abzieht? Hier ist Feuchtigkeit – wie so oft – key. Nach dem Waschen und Trocknen und auch direkt vor dem Aufsetzen der Mütze solltet ihr eure Mähne mit Öl oder einem Leave-In-Conditioner versorgen. Das hindert die Haare daran, zu fliegen. Wer vorplant, packt sich ein Trocknertuch in die Handtasche. Einmal damit über den Kopf streichen, schon liegt alles wieder. 

Im Gym

Seid ihr der Typ Mensch, der stets mit authentisch anmutender Cap ins Gym rennt, locker eure 10km auf dem Laufband runter reisst und im Anschluss noch ein kurzes Bauchtraining anhängt? Der komplette letzte Teil ist eigentlich irrelevant. Wichtig ist nur: Bevor ihr anfangt, ernsthaft zu schwitzen, sollte die Kappe weg, Wenn nasses Haar ohne offene Luftzufuhr (also unter eurer Gym-Cap) trocknet, wird es platt und auf lange Sicht auch gerne mal schuppig. Ist es zu spät, hilft (sorry) doch nur noch waschen. 

Von Malin Mueller am 02.11.2019