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Kein Selbstschutz?!

Warum wir Lippenpflege tatsächlich brauchen

Die kalten Tage kommen immer näher und mit ihnen auch die trockenen Lippen. Manche wagen zu behaupten, sie hätten trotzdem keine Lippenpflege nötig. Spoiler: Das ist falsch.

trockene Lippen

Spröde Lippen können vor allem an kalten Tagen ganz schön nerven.

Getty Images

Das Innere der Handtasche einer Frau ist seit Jahren ein für Männer unerklärbares Phänomen. Vor allem, wenn sich darin plötzlich ganze Notfall-Apotheken und ein halber Supermarkt sammeln. Aber, sorry liebe Männer, wie wir unser Handtaschen-Chaos handeln, wollen wir heute nicht auflösen. Aber eines verraten wir: Zwischen Reissverschluss und Stoff ist fast immer ein Lippenbalsam zu finden. Und auch, wenn Mythen um Suchtgefahr und noch schnelleres Austrocknen existieren, können wir auf den kleinen Feuchtigkeitskick in Lippenstift-Format nicht verzichten. Denn biologisch gesehen, sind unsere zarten Kussmünder tatsächlich auf aussenstehende Hilfe angewiesen.

Selbstschutz? Fehlanzeige!

Unsere Lippen besitzen von Natur aus keine Talg- und Schweissdrüsen. Heisst: Sie können kein Eigenfett produzieren und sind deshalb eher trocken. Damit fehlt der Schutz vor Umwelteinflüssen wie Kälte oder Hitze. Durch eine Lippenpflege wird dieser Schutz jedoch künstlich aufgebaut und das Austrocknen verhindert. Das Fett eines Balsams bildet quasi unser Schutzschild.

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Übrigens: Auch wenn ihr euren Balsam noch so häufig auftragt, schädlich ist das nicht. Wenn die Lippen immer trockener und spröder werden, hat das meistens mit dem Wetter zu tun, nicht mit dem Auftragen der Pflege. Ebenso kann ein Vitaminmangel Schuld daran sein. In diesem Falle helfen Pflegeprodukte, die die Wundheilung und Reparatur der Lippen fördern.

Von Lara Zehnder am 21.09.2020
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