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Naked Dressing während der Schwangerschaft

Rihanna ganz sexy schwanger – und nur fast nackt

Es war der erste Red-Carpet-Auftritt von Rihanna und Rapper A$AP Rocky seit der Verkündung der Schwangerschaft. Über ihre Interpretation des «Naked Dresses» mit Babybauch und wie sie Umstandsmode ganz eigen umdenkt. Wie es sich für die Sängerin/Designerin gehört.

LOS ANGELES, CALIFORNIA - FEBRUARY 11: Rihanna poses for a picture as she celebrates her beauty brands fenty beauty and fenty skin at Goya Studios on February 11, 2022 in Los Angeles, California. (Photo by Mike Coppola/Getty Images)

Rihannas erster Auftritt auf dem roten Teppich – mit Babybauch.

Getty Images

Ein naked Dress kann bunt sein, aber trotzdem durchsichtig. Es kann hautfarben sein. Und es kann, in Rihannas Fall auch neuinterpretiert werden. Umbenannt in «naked dressing» – nicht als Kleid, aber als Look aus Hose und Top. Doch noch immer: pseudo-nackt. Wenn man als bekannte Persönlichkeit Haut zeigt, dann tut man das gerne, indem man es nicht direkt tut. Man trägt lange Roben und streckt ein perfekt trainiertes Bein aus dem Schlitz. Man präsentiert seinen Körper indem man nur einen Hauch Stoff darüber wirft, unter dem sich die prallen Rundungen abzeichnen. Die Sängerin zeigte sich nun bei ihrem ersten öffentlichen Auftritt mit Babybauch in einem Look aus Pailletten-Fäden von the Attico (Top und Hose mittlerweile natürlich sold out).

Eine moderne Art der Umstandsmode – Kleidung, die früher verhüllte, versteckte und Frauen durch einen körperlichen Extremzustand begleiten sollte. Kaschieren ist passé. Heimlichkeit, das war mal das Gebot, wenn es um Schwangerschaften ging. Heute herrscht Stolz. Die Veränderung des Körpers wird gefeiert, der Bauch getragen wie eine Trophäe. Es funktioniert bei Rihanna auch als Street-Style:

Revolutionär, die Looks – auch wenn nicht ganz nackt

Seit Ende Januar hat die Kunstform der Kategorie «Promi-Schwangerschafts-Fotoshooting» neue Gewinner*innen. Rihanna und ASAP Rocky haben mit Street-Style-Bildern angekündigt, dass sie ihr erstes Kind erwarten. Sie trägt einen rosafarbenen Vintage-Chanel-Puffmantel (1996) und zerrissene Jeans, die auf die Strasse plumpsen und von einem güldenen Chanel-Kettengürtel gehalten werden. Der Bauch wird nur von einem juwelenbesetzten Kreuz (auch Chanel) verdeckt.

Revolutionär, die Bilder. Anders als die damals von Demi Moore eingeläutete Schwangerschaftsfoto-Tradition, bei der es oft darum ging, so nackt wie möglich zu sein. Oder wie bei Beyoncé und ihren Zwillingen – das Bild schrieb beinahe Kunstgeschichte. Rihanna macht mit ihrem Look eine schelmische Anspielung auf die Mode selbst. Auf das erste Vogue-Cover von Anna Wintour (1998), auf dem das israelische Model Michaela Bercu in Guess-Jeans und kunstvoll verziertem Kreuz um den Hals zu sehen war. Eine neue Ära der Mode. Weniger Muffigkeit – egal ob schwanger oder nicht schwanger. Und ganz nebenbei trieb sie damit laut Lovethesales die Suchanfragen nach «Rosa gepolsterten Mänteln» um 200 Prozent hoch, «zerrissene Bluejeans» um 175. All das deutet darauf hin, dass wir beim Thema Umstandsmode – ganz zu schweigen von Baby-Mode – erst der Anfang einer ganzen Reihe an Inspiration stehen.

Von zin am 14. Februar 2022 - 18:00 Uhr