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  4. Kim Kardashian klaut den Look von Naomi Campbell

Von der Kopierten zur Kopie

Sie ist Kim Kardashians Stilikone

Ihre Looks werden weltweit imitiert und nachgeahmt. Klar, dass auch Kim selbst mal abgucken darf. Und das macht sie. Oft und gern. Bei wem?

Naomi Campbell
Kim kardashian
Naomi Campbell
Wow, was für ein Look! Für dieses Kleid hagelte es auf Kims Insta-Account 3'122'165 Likes. Instagram /kimkardashian

Nun ist es ja so: Nachahmung ist die höchste Form der Anerkennung. Und Kimmy K, die wird anerkannt, weltweit, von Millionen Anhängerinnen. Sei es ihr Contouring, das inzwischen allseits bekannte Baking, ihre Frisuren, die hautengen Latex-Kleidchen, … Was Kim trägt, tragen ihre Fans auch. Aber woher bekommt eigentlich eine wie Kim, die jeden Tag mehrfach das Outfit wechselt und garantiert niemals etwas zweimal anlegt, ihre Inspiration? Hat die 38-Jährige Stilikone etwa selbst Fashion-Vorbilder? Oh ja!

Besser gut geklaut, als schlecht erfunden

Wieso sich den schönen Kopf zerbrechen, wenn eine wie Supermodel Naomi Campbell schon in den 90ern die Looks trug, für die man heute Millionen Likes kassiert? Eben, das macht keinen Sinn. Also hat sich Kim ein Pinterest-Board mit dem Titel «Outfits von Naomi, die ich liebe und kopiere» angelegt und bestellt sich seither fröhlich die Outfits ins Haus, in denen Naomi vor Jahrzehnten über Laufstege und rote Teppiche stolzierte. Ok, das mit dem Pinterest-Board ist erfunden, der Rest aber stimmt.

Ehre, wem Ehre gebührt

Gegen das Abschauen und Nachmachen ist auch gar nichts einzuwenden. Alles, was uns – und dem Internet – bisher ein Dorn im Auge war, ist die Tatsache, dass die Reality-Queen zwar ungeniert einen Naomi-Look nach dem anderen abkupfert, die unzähligen Vergleiche aber konsequent ignorierte. Kim, wenn du schon zur Naomi-Kopie mutierst, dann gönn deinem Vorbild doch wenigstens den Credit.

Scheint so, als wäre sie inzwischen bereit, ihre Muse zu honorieren. Immerhin postete Kim vor einigen Tagen ein Bild von sich (was sonst?) und liess sich in der Caption zu einem «Naomi Forever ♡» hinreissen. Gut, das werten wir mal als Geständnis und Liebeserklärung. War doch gar nicht so schwer, oder?

Von Laura Scholz am 2. April 2019