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  4. Deshalb solltet ihr auf Weichspüler verzichten

Schlachtabfälle und Bakterien

4 Fakten, die zeigen, wie eklig Weichspüler ist

Wer liebt es nicht, in einen frisch gewaschenen Pullover zu schlüpfen? Der Duft des Weichspülers hüllt uns in eine blumige Wolke und macht die Kleider unglaublich weich. Habt ihr euch schon mal gefragt, wie das geht? Die Antwort ist ziemlich abstossend.

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Der Schein trügt: In der blumig duftenden Flüssigkeit stecken viele schädliche Inhaltsstoffe.

Getty Images/Science Photo Libra

Leider führt uns sein Duft an der Nase herum: Die Inhaltsstoffe im Weichspüler schaden nicht nur der Umwelt, sondern auch der Haut. Gut möglich, dass ihr künftig auf den Waschzusatz verzichten wollt.

1. Schlachtabfälle machen die Wäsche weich

Iiiiiiiih … In den meisten Fällen sorgt Rinderfett dafür, dass der Pullover so richtig kuschelig wird – der Tiertalg legt sich wie ein Film um die Gewebefasern. Weil das Produkt aus Schlachtabfällen gewonnen wird, ist es für die Hersteller extrem günstig. Uns ekelt es! Auf der Packung versteckt sich das Tierfett hinter dem komplizierten Begriff «Dihydrogenated Tallowoylethyl Hydroxyethylmonium Methosulfate». Um den grausigen Inhaltsstoff in Zukunft zu vermeiden, solltet ihr am besten einen veganen Weichspüler verwenden – damit seid ihr auf der sicheren Seite.

2. Nahrung für Bakterien

Kommt euch aus der Waschmaschine ein müffelnder Geruch entgegen? Vielleicht ist der Weichspüler Schuld daran. Ja, richtig – obwohl er den Kleidern einen frischen, blumigen Duft verleiht, sorgt er in der Wäscheschleuder für das komplette Gegenteil: Im feuchtwarmen Milieu lagern sich Rückstände ab, die den Bakterien das perfekte Umfeld bieten, um sich zu vermehren. Und geht es euch nicht auch so: Einer stinkenden Maschine gibt man gerne noch mehr Weichspüler bei als gewöhnlich – einTeufelskreis. 

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3. Hautreizungen

Ihren frischen Duft haben Weichspüler den künstlichen Inhaltsstoffen zu verdanken. Die tragen Namen wie Amylcinnamal, Benzylsalicylate, Eugenol, oder Hydroxycitronellal – gesund hört sich das definitiv nicht an. Da wundert es wohl auch niemanden, dass solche Duftstoffe die Haut reizen können. Wer bereits mit Rötungen zu kämpfen hat, sollte deshalb auf Weichspüler verzichten. 

4. Schlecht für die Umwelt

Bereits in den 80er-Jahren hagelte es Kritik, weil man herausfand, dass die Duftstoffe im Weichspüler extrem umweltschädlich sind. Sie werden aus Erdöl, Kohle, Palmöl oder Kokosöl hergestellt und sind nicht biologisch abbaubar. 2005 wurde dann entschieden, dass nur noch Duftstoffe eingesetzt werden dürfen, die sich nach 28 Tagen zersetzen. Ein Schritt in die richtige Richtung, aber immer noch weit entfernt von Nachhaltigkeit

Wer nicht komplett auf die heimtückische Flüssigkeit verzichten will, kann den konventionellen Weichspüler mit einer umweltfreundlicheren Variante ersetzen. Wir haben für euch Produkte rausgesucht, die komplett ohne tierische Inhaltsstoffe auskommen und frei von künstlichen Farb- und Duftstoffen sind. 

Von Jana Giger am 13.11.2019
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