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Willkommen im Bling-Ring

Die liebsten Schmuck-Brands der Style-Redaktion

Diamonds are a Girls best Friend? Wir sind da nicht so streng und nehmen gern alles, was glänzt und funkelt. Die Style-Redaktion verrät, wo sie die schönsten Schmuckstücke shoppt.

Die liebsten Schmuck-Brands der Style-Redaktion

Ein bisschen Gold und Silber, ein bisschen Glitzer-Glitzer.

Clara Nebeling

Malaikaraiss

An meinem linken Handgelenk klimpern ein Armband, das ich von meiner Schwester zum 30sten bekommen habe, ein Armreif, den es von Mama zum Geburtstag gab und eine ganz schnöde Casio-Uhr. That’s it. Ich mag es zart, filigran und bloss nicht mit viel Glitzer, dafür aber gern umso persönlicher. Deshalb liebe ich auch den Schmuck von Malaikaraiss. Die macht nichts 08/15, sondern alles irgendwie mit einem kleinen Augenzwinkern und besonders liebevoll. Wer mich kennt, kennt auch den kleinen T-Rex, der seit ca. sechs Jahren um meinen Hals baumelt. In Ausnahmefällen mal abgelöst von einem DeLorean-Anhänger (ja genau, das Auto aus «Back to the Future») – ebenfalls von Malaikaraiss. Man findet bei ihr auch Star-Wars-Merch, Glace, Pizza, Pommes, Sternchen, Schriftzüge, oder grosse, grobe Choker, wie ganz Instagram sie gerade so gern hat. Kurz: alles, was das Schmuck-Herz begehrt. Meins zumindest.
Laura Scholz, Channel-Leitung Style, Body & Health

Maria Black

Auf die dänische Schmuckdesignerin aufmerksam geworden bin ich, als ich während meines Studiums im Verkauf eines kleinen Shops mit Skandi-Brands arbeitete. Da ich keine Ohrlöcher habe, probierte ich sofort die ikonischen «Earcuffs» des Labels aus – Ohrschmuck zum Ranklemmen oder -hängen. Was mir ausserdem gefiel: Auf den Kampagnenfotos werden Silber, Roségold und Gelbgold einfach wild durcheinander gemixt und das kann überraschend gut aussehen. Kein Wunder also, dass sich bei mir nach und nach jede Menge Ringe an den Händen sammelten. Mein liebstes Teil ist aber die vergoldete Kette «Tusk» mit Horn-Anhänger, die ich der dänischen Influencerin Emili Sindlev nachgeshoppt habe. Die bleibt selbst an Badi-Tagen an meinem Hals und hat sich trotz jahrelangem Tragen nie verändert – noch immer schimmert kein Sterlingsilber durch. 
Luise Pomykaj, Editor Style Weekly

Anni Lu

Ich weiss gar nicht, wann Instagram zu einer riesigen Schmuckbörse mutiert ist. Vielleicht ist es auch nur mein persönlicher Feed? Auf alle Fälle präsentieren mir seit Monaten sämtliche Influencer, denen ich folge, schönstes Ketten-Layering und – nun, wie soll ich sagen, ich bin ein Opfer ihrer Vermarktungskunst. Deswegen wünschte ich mir letztes Weihnachten nichts als eine Kette des dänischen Labels Anni Lu. Dieses Weihnachten ist noch weit. Deswegen folgt das nächste Stück als Geschenk an mich selbst. Muss auch mal sein. 
Malin Mueller, Online Editor

Ole Lynggaard

Am liebsten ist mir Antikschmuck, am allerliebsten vererbter. Egal ob Fingerring, Armband oder Ohrhänger. Vor einem Jahr habe ich einen Schmuckgutschein geschenkt bekommen von Huber Fine Watches and Jewellery in Vaduz. Den habe ich neulich eingelöst gegen einen filigranen Ring vom dänischen Label Ole Lynggaard aus der Blooming-Serie. Die Preziose aus Gelb- und Rotgold mit einem Mini-Brilli passt perfekt zu meinem antiken Ring mit einem milchweissen Opal. Ein schmuckes Duo.
Anita Lehmeier, Senior Textchefin

fleur de nuit

Das Schweizer Schmucklabel fleur de nuit wurde erst im Juli 2018 lanciert. Es bietet vom filigranen Fusskettchen über Halsketten, Armbänder und Ringe (da gibts übrigens einen, der Lara heisst) so ziemlich alles an. Am liebsten mag ich jedoch die Ohrringe. Warum? Die gibts nicht nur paarweise, sondern auch einzeln zu kaufen und da kann ich, mit insgesamt 6 Piercings an den Ohren, nicht widerstehen. Schon lange möchte ich mir selbst ein kleines silbernes Ringli schenken, weshalb ich wohl nach dem nächsten Piercingtermin wieder zuschlagen werde. Zusätzlicher Pluspunkt des Labels: Fast alle Stücke sind nicht nur im angesagten Gold, sondern auch im klassischen Silber erhältlich. Danke also, dass ihr auf Silber-Freaks wie mich Rücksicht nehmt.
Lara Zehnder, Online Volontärin

Simone Gugger

Ich trage wenig Schmuck, ausser meinem Ehe- und meinem Verlobungsring. Die sind von der Zürcher Schmuckdesignerin Simone Gugger. Wobei ich gegen einen schlichten Goldarmreif nicht abgeneigt wäre. Vielleicht finde ich gleich bei den Tipps meiner Kolleginnen mein nächstes Objet du désir …
Nina Huber, Editor

Hey Harper

Ein bisschen peinlich ist es mir ja schon, aber ich bin doch tatsächlich auf eine dieser Instagram-Ads «reingefallen»: «Hey Harper, da gibt es goldenen Modeschmuck, der waterproof ist.» Gepaart mit einem hübschen Bild hat diese Aussage ausgereicht, um mich hochswipen zu lassen. Ich gelangte quasi direkt zu dem Objekt meiner Begierde, der «Nassau Gold Necklace»: handgemacht, aus Portugal, gold, günstig. Soweit so gut – ich bestellte. Nach knapp zwei Wochen kam das gute Stück an und ist tatsächlich auch in Real Life so schön wie auf Insta. Und Hey Harper, was soll ich sagen? Bis jetzt hat die Kette auch wirklich nicht abgefärbt. Mein Fazit: Swipen lohnt sich!
Denise Kühn, Online Editor

Tara Style

Was Schmuck angeht, habe ich tatsächlich eine kleine Obsession. Besonders für Ringe. Meistens trage ich jedoch nur einen oder zwei an den Fingern. Aber wenn ich irgendwo ein schönes Stück sehe, muss ich es haben. Bei Tara Style erspähe ich (leider) immer wieder solche Exemplare. Und das Geschäft ist sogar am Hauptbahnhof in Zürich, wo ich fast jeden Tag vorbeikomme. Ihr könnt euch also vorstellen, dass mein Portemonnaie nicht gerade erfreut ist. 
Jana Giger, Praktikantin Style Online

Behütet

Schmuck kaufe ich meistens auf Reisen. Ich trage keinen, der mich nicht an etwas oder jemanden erinnert – mein Schmuck ist immer auch mein Talisman. Ich mag keine wahnsinnig teuren Stücke, die machen mir keinen Spass beim Tragen. Abgesehen von einem schlichten Cartier-Ring, den mir mein Freund schenkte, habe ich gern Schmuck, der mit Rosenquarz, Bergkristall oder einem Türkis besetzt ist. Lieber vom Hippiemarkt als von grossen Brands. Was ich auch liebe, sind jegliche Formen der Kopfbedeckung. Ist ja auch schmückendes Beiwerk – und ich habe ein Hut-Gesicht. Unbedingt haben (mein Geburtstag naht) möchte ich dieses wunderschöne Beret mit kleinem Schleier (ich werde 41, das ist UV-Schutz und Faltenfilter in einem) von Maison Michel. Das Modell nennt sich übrigens «New Bonnie» und wurmt mir gleich noch einen meiner liebsten Songs ins Ohr.
Leoni Hof, Kultur Editor Bolero 

Von Style am 12. September 2019