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Königlicher Signature Style

Dieses Schuhmodell trägt die Queen seit über 60 Jahren

Seit über 60 Jahren herrscht die Queen über England – und genau so lange setzt sie bereits auf das gleiche Schuhmodell. Wie verraten, welches das ist und was es kostet. 

Diese Frau weiss was sie will – und hat sie es einmal gefunden, dann bleibt sie dabei. Die Rede ist von Queen Elizabeth II. Seit mehr als 60 Jahren herrscht das Grosi von William und Harry über England und setzt dabei bis heute auf ein ganz bestimmtes Schuhmodell: schwarze Lackpumps mit kleinem Absatz, gern mit goldener Spange auf dem Spann. Egal ob zum grossen Bankett, Anlass mit wichtigen Vertretern oder zum öffentlichen Auftritt – die Schuhe sind stets die gleichen.

Die Queen ist ein Sparfuchs

Schaut man beim Schuhwerk der Queen genau hin, merkt man: nicht nur das Modell ähnelt sich jeweils. Auch wenn sie sich vermutlich täglich ein neues Paar leisten könnte: Elizabeth trägt tatsächlich exakt die selben Schuhe solange, bis sie abgelaufen sind und ein neues Modell her muss. Ihre aktuellen Favoriten kommen mit einer goldenen Horsebit-Spange daher, die man sonst von Loafern kennt, und haben sich bereits als echte Kombinationswunder erwiesen.

Vom Schuhmacher zum Ritter

Die Schuhe der Königin kommen aber selbstredend nicht einfach von der Stange. Stattdessen wird Paar für Paar massgefertigt. Bis 1988 erledigte das der Londoner Schuhdesigner Edward Rayne, der auch für die Modelle von Queen Mom und Prinzessin Diana zuständig war. Als er sich aus dem Business zurückzog, wurde auch die Produktion der Rayne-Schuhe eingestellt – und Rayne selbst zum Dank von der Queen zum Ritter geschlagen.

Das kostet der königliche Schuh

Als würdiger Ersatz erwies sich ein ehemaliger Mitarbeiter von Rayne, der bis heute bei der Londoner Schuhmarke Anello & Davide arbeitet. Rund 1250 Franken kostet ein massgefertiges Paar Schuhe der Queen. Nicht gerade ein Schnäppchen. Bedenkt man aber die lange Tragezeit sowie die Tatsache, dass Ihre Majestät ihr Schuhwerk regelmässig aufarbeiten lässt, scheint der Preis für eine Königin angemessen.

Von Malin Mueller am 18. Dezember 2018