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Von Salz, Filtern und Hacks

Wer seinen Geschirrspüler liebt, liest hier weiter

Wir servieren euch vier Tricks und einen unglaublichen Hack, die die Beziehung zwischen euch und eurer Spülmaschine für immer verändern werden. Ja, wir übertreiben. Lesen lohnt sich trotzdem.

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Wie gut kennt ihr euren Mitbewohner wirklich?

Getty Images

Gratitude steht gerade hoch im Kurs. Wer dankbar ist, ist ein guter Mensch und in der Regel glücklicher als viele andere. Aber mal ganz dumm gefragt: Wie oft wart ihr schon dankbar für eure Haushaltsgeräte? Eure Waschmaschine, den Kühlschrank, oder Geschirrspüler? Die hocken da still und unauffällig in unseren Wohnungen, erleichtern uns durch das einspruchslose Erledigen der Schwerstarbeit den Alltag und bekommen niemals angemessenen Credit. 
Nein, wir haben nicht den Verstand verloren. Natürlich sollt ihr euch nicht an die Geräte schmiegen und leise «Danke» hauchen. Aber wann habt ihr das letzte Mal den Kühlschrank abgetaut und grundgereinigt? Das Flusensieb der Waschmaschine saubergemacht? Wer jetzt überlegen muss, hat es definitiv zu lange NICHT getan. Also … los gehts!

4+1 Hacks, die euren Geschirrspüler glücklich machen

1. Auch der Spüler will gespült werden
Sein Job ist es, Dinge sauberzumachen, also muss er selber der Saubermann schlechthin sein? Aber denkt nur mal an die ganzen Essens- und Getränkereste, das Fett und den Kalk die mehrfach in der Woche in ihm herumwirbeln. Ja, auch der Spüler freut sich, wenn er mal gespült wird. Ohne Ladung an Bord. Dafür gibt es in jedem gut sortierten Supermarkt Maschinenreiniger – oder ihr stellt eine Tasse Essig in die Maschine. Beides neutralisiert Gerüche, hilft gegen Kalk und sorgt für Sauberkeit.

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2. Apropos saubermachen
Auch der Filter will regelmässig gereinigt werden. Der versteckt sich am Boden eurer Maschine, unter dem unteren Geschirrkorb. Den einfach rausziehen und schon könnt ihr den Filter entnehmen und im Waschbecken einmal gründlich durchschrubben.

3. Bitte nicht zu viel zumuten
Nein, bei einer Füllung von zwei Tellern, einem Kaffeebecher und ein paar Teilen Besteck lohnt sich noch kein Spülgang – erst recht nicht für die Umwelt. Aber bitte stopft die Maschine nicht mit Gewalt bis unter die Decke voll. Das ist erstens nicht gut für das Gerät selbst und führt zweitens dazu, dass Wasser und Reinigungsmittel nicht überall hingelangen und euer Geschirr höchstwahrscheinlich nicht richtig sauber wird. Kratzer, Sprünge und andere Schäden an Geschirr und Gläsern sind ausserdem vorprogrammiert.

4. Salz nachfüllen
Es gibt ja diese Produkte, denen steht man misstrauisch gegenüber, weil man sie für reine Geldmacherei hält. Nun, Spülmaschinensalz gehört nicht dazu – das macht tatsächlich Sinn: Damit das Geschirr blitzblank und ohne weissen Film oder Belag aus der Maschine gezaubert werden kann, braucht es weiches Wasser. Also welches, das möglichst kalk- und magnesiumarm ist. Das regeln Spülmaschinen mit ihrem eingebauten Wasserenthärter. Ist der «übersättigt» kann er die Kalk- und Magnesiumteilchen nicht mehr filtern. Das Salz, auch Regeneriersalz genannt, hilft genau jetzt beim … na Regenerieren eben. Regelmässiges nachfüllen lohnt sich also. Je härter das Wasser, umso öfter dürft ihr eurer Maschine mit Salz zur Hilfe eilen.

4 + 1 Spülmaschinen-Hack
Der letzte Tipp macht weniger der Maschine als euch selbst das Leben (noch) leichter. Wusstet ihr, dass die meisten modernen Geschirrspüler einen Hebel seitlich am oberen Geschirrkorb haben, mit dem sich diese Etage in der Höhe verstellen lässt? Schaut mal nach – gern geschehen.

Von Style am 12.05.2020
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