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Für das Cover der neusten Style waren Fabienne und Mark Streit zusammen in Bern unterwegs. Für die Frühlingsausgabe der Style posierte das Paar zum ersten Mal seit ihrer Hochzeit wieder für die Kamera. Im Video gibt es Einblicke hinter die Kulisse. Schweizer Illustrierte
Die neue STYLE ist da!

Zwei im Gleichschritt

Es ist nicht schwer, sich in Fabienne und Mark Streit zu verlieben. Auch nach zehn Jahren Ehe begegnen sie sich auf Augenhöhe, witzeln, lachen, diskutieren. «Fabienne ist ein Sechser im Lotto», schwärmt der einstige Hockey-Profi und heutige Unternehmer.

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Mark und Fabienne, ihr steht zum ersten Mal seit eurer Hochzeit gemeinsam vor der Kamera…
Fabienne: ...stimmt. Und bei der Hochzeit waren es vielleicht fünf Minuten.
Mark: Höchstens für Familienfotos posieren wir mal kurz gemeinsam.
Wie fühlt sich das Shooting an?
Fabienne: Vertraut.
Mark: Du kennst die Situation von deiner Zeit als Model. Ich wurde als Sportler immer wieder fotografiert, aber das hier ist anders. Cool, das zusammen zu erleben.
Was macht ihr gerne gemeinsam?
Wenn wir neben Familie und Job Zeit füreinander haben, gehen wir gern zusammen Golfen oder nehmen Einladungen an, wie zum Beispiel an das Skirennen in Wengen. Das ist immer sehr schön. Wir sind extrem gerne mit den Kids zusammen ...
Fabienne: ... aber es ist auch schön, zu zweit unterwegs zu sein. Ich bin zum Beispiel mit zu den Olympischen Spielen in Mailand. Wir haben es harmonisch. Unser Alltag ist lebendig, natürlich wegen den Kindern, aber wir haben auch eine lebendige Beziehung: lachen, diskutieren, streiten.
Wie streitet ihr?
Fabienne: Direkt, ehrlich – aber immer auch respektvoll.
Mark: Wir sind nicht nachtragend. Natürlich haben wir unterschiedliche Meinungen. Aber man muss diese einordnen können, insbesondere mit Blick auf die echten Probleme der Welt. In der Zeit, nachdem unser Jüngster Nicklas auf die Welt gekommen war, gabs zwischendurch Reibereien.
Fabienne: Weil wir übermüdet waren.
Mark: Nach Nächten, in denen du kaum schläfst, bist du dünnhäutiger. Wichtig ist aber, dass man bei Unstimmigkeiten zugeben kann, wenn man falsch lag.
Fabienne: Ich sage Mark, wenn mich etwas stört, aber ich weiss auch, wenn ich ihn in Ruhe lassen muss. Wir haben darin eine gute Balance. Und: Wir verstecken Konflikte nicht vor den Kindern. Sie sollen lernen, dass sie normal sind. Die Frage ist, wie man damit umgeht.
Mark: Am Ende haben wir es als Familie einfach extrem schön zusammen.
Fabienne: Wir geben uns Freiheit. Ich kann mich gut nach Mark richten, solange ich
Wertschätzung spüre und mich begehrt fühle, stört mich das nicht. Egal, ob wir uns einig sind oder nicht, oft ist mir einfach wichtig, seine Meinung zu hören, ein Gegenüber zu haben, das schätze ich.
Mark, nach deinem Rücktritt als Hockey-Profi 2017 warst du SRF- Kommentator, hast die Junioren beim SCB gefördert. Nun bist du Mitgründer der Uhrenmarke Norqain.
Mark: Eigentlich plante ich nach dem Rücktritt, erst mal ein, zwei Jahre nichts zu machen. Dann sind wir aus den USA zurück in die Schweiz gezogen. Ich hatte das Privileg, Verschiedenes ausprobieren zu können. Mit Norqain habe ich eine Aufgabe gefunden, die super passt, ein Schweizer Produkt, ein Kulturgut, eine Firma mit coolen Leuten, die Drive
haben, kreativ sind, etwas erreichen wollen. Das gefällt mir. 
Teamspirit ist dir auch als Unternehmer wichtig?
Mark: Sehr! Die Basis von uns Gründern ist wie eine Freundschaft, wir teilen dieselben Werte und Ziele. Jeder hat seine Rolle und wird dafür geschätzt. Natürlich musst du Leistung erbringen. Aber wir habens gut untereinander. Ich habe das auch anders erlebt. Zeit ist das wertvollste Gut. Wenn ich Zeit mit etwas anderem verbringe als mit meiner Familie, muss das Umfeld extrem stimmen.
Fabienne: Kommt hinzu: Mark ist kein fauler Mensch, er könnte sich nicht einfach zurücklehnen.

Das ganze Interview könnt ihr in unserer STYLE-Ausgabe lesen, die jetzt am Kiosk erhältlich ist.

Silvia Binggeli
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Von Silvia Binggeli vor 1 Stunde