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Top Organisation

So halten wir Ordnung – und zwar all year long

Abnehmen, mehr trainieren, endlich sparen? So ein Unsinn. Auf unserer Liste der guten Vorsätze steht für 2020 stattdessen «organisierter und ordentlicher werden». Allen, denen das auch so geht, verraten wir, wie sie auch nach dem Januar durchhalten. Das ganze Jahr lang.

So halten wir Ordnung – und zwar all year long

Wenn alles seinen festen Platz hat, muss nichts umherfliegen. Nicht jetzt und nicht Ende des Jahres. 

Instagram/neatmethod

Am 1. August feiern wir unser Land, an Weihnachten die Familie und zu Beginn jeden neuen Jahres all die Dinge, die wir in Zukunft erreichen wollen. Plötzlich sind alle Fitnessstudios voll, überall starten die Menschen ein Bullet Journal und wir lesen inspirational Quotes wie «new year, new me». Ja, das ist wahnsinnig furchtbar, kitschig und durchschaubar und doch müssen auch wir uns eingestehen, dass wir Opfer der immer wiederkehrenden guten Vorsätze sind. Gerade jetzt im Januar. Wir (und alle Menschen auf Pinterest) wollen unser Leben organisieren und in einer aufgeräumten Umgebung zu einem aufgeräumten Geist finden. Wer's nicht ganz so übertreiben will, könnte auch sagen «endlich das Chaos in den Griff bekommen». Also setzen wir zum Rundum-Putz an, sortieren um und aus und fühlen uns wahnsinnig erwachsen. Eine Woche lang. Dann kehrt die Unordnung wieder. Doch damit ist jetzt Schluss! Wir verraten fünf Tipps, mit denen wir es schaffen, das ganze Jahr lang Ordnung zu halten.

Visualisiert das Ziel 

Wenn wir nicht wissen, was wir wollen, wird es schwer, es zu erreichen. Deshalb haben wir uns einen Trick bei Aufräum-Queen Marie Kondo abgeschaut: Sie lässt ihre Kunden ihre Ziele visualisieren. Sie notieren, wie und in welcher Umgebung sie leben wollen, zeichnen es auf oder erstellen ein Moodboard auf Pinterest. Wenn wir verstehen, warum wir uns eine aufgeräumte Umgebung wünschen, wird es einfacher, daran zu arbeiten. 

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Plant das Jahr vor

Es ist wahr: Der Frühling wird auch dieses Jahr früher oder später kommen und so ähnlich verhält es sich mit dem Herbst. Auch die Rechnungen flattern Monat für Monat zum etwa gleichen Zeitpunkt ins Haus. Warum also nicht vorplanen? Tragt euch in euren Kalender ein festes Datum ein, an dem ihr euren Kleiderschrank von Winter auf Frühjahr umstellt und die dicken Jacken und Stiefel auf den Estrich, in den Keller oder unters Bett verfrachtet. Vielleicht am 29. März, wenn die Uhr umgestellt wird. Macht das gleiche im Herbst, tragt es fest ein. Und blockt euch einen Tag pro Monat, mit Eintrag im Kalender, um Rechnungen, Info-Briefe und Werbung zu zahlen, abzuheften oder wegzuschmeissen. No Excuses!

Macht euch einen Putzplan

Eure WG-Zeiten sind längst vorbei? Egal! Mit einem Putzplan könnt ihr klar festlegen, an welchem Tag ihr saugt, den Müll runter bringt und Altglas, PET und Metall entsorgt (nur dass ihr niemanden mehr fragen könnt, ob er euren Dienst für euch übernimmt). Und haltet euch daran! Jeden Tag ein bisschen zu erledigen fällt uns leichter, als einen ganzen Tag dafür aufzubringen, alles auf Vordermann zu bringen. Und sobald wir eine gewisse Grundordnung halten, steigt die Motivation enorm, sich gut ums eigene Zuhause zu kümmern. 

Geht mit eurem Flur ins Gericht

Der Eingangsbereich der Wohnung ist (ziemlich offensichtlich) das Erste, das wir sehen, wenn wir sie betreten. Herrscht hier schon Unordnung – Mäntel auf einem Stuhl, Schuhe am Boden, Schlüssel überall – geht der Gesamteindruck verloren. Achtet deshalb darauf, dass alles seinen festen Platz hat. Für eine Garderobe reichen die Quadratmeter nicht? Holt euch Türhaken. Besorgt ein Schuhregal, das geschlossen ist statt offen, und organisiert ein Schlüsselbrett. Lagert Schals und Mützen in einem Korb. Stellt vielleicht noch eine Pflanze daneben. Und schwupps, schon sieht es aus, als würde in eurer Wohnung der erwachsene Mensch hausen, der ihr seid. Seit Januar. 

Schmeisst etwas weg, wenn ihr etwas Neues kauft

Wir haben es gerade noch ausführlich behandelt: Millennials hassen Clutter. Zeug, das nur herumliegt und nirgends hingehört, stresst und raubt uns noch dazu die Lust. Deswegen leben wir 2020 nach dem Motto «Nichts kommt, ohne das etwas anderes geht». Ihr braucht eine neue Hose? Dann entsorgt die alte mit den Löchern. Spendet ein paar Schuhe, wenn ihr ein neues holt und gebt die alte Vase einer Freundin, wenn ihr ein neues Deko-Stück vom Flohmarkt-Bummel mit nach Hause bringt. So wird die Masse der Dinge, die wir besitzen, nicht mehr. Höchstens besser. 

Von Malin Mueller am 22.01.2020
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