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  4. Volvo Art Session: Neil Harbisson ist ein Cyborg und kann Farben hören

Presented by Volvo

Dieser Mann lässt uns Farben hören

Neil Harbisson ist der erste offiziell anerkannte Cyborg der Welt. Für das Publikum der Volvo Art Session wird der 35-Jährige mit seiner implantierten Antenne Farben hörbar machen. Crazy! Wir verraten euch vier weitere Gründe, wieso wir das Kunst-Event besuchen – und verlosen Tickets!

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Neil Harbisson kann Farben hören.

HEAPS_TOSHINORISUZUKI

Unter dem Motto «Human meets Digital» beschäftigt sich die diesjährige Volvo Art Session mit der Frage, was geschieht, wenn der Mensch durch am – und vor allem im – Körper getragene Technologie zum Mischwesen wird. An dem Event verschmelzen die Themen Innovation, Kunst und Design zu einem Erlebnis für alle Sinne. Fünf Gründe, wieso wir uns das nicht entgehen lassen.

 

Der Cyborg

Wie tönt Grün? Klingt Gelb besonders schrill und Blau besonders sonor? Neil Harbisson kann es euch sagen. Seit seiner Geburt leidet der 35-Jährige an Achromatopsie – kompletter Farbenblindheit. Er sieht nur Schwarz-Weiss sowie Grautöne, allerdings liess sich der heute 35-Jährige 2004 eine Antenne in seinen Schädel implantieren, die Licht in Schallwellen übersetzt. Harbisson kann Farben als Töne hören! Sogar solche, die normal Sehende nicht wahrnehmen können, beispielsweise Infrarot und Ultraviolett.

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Seit 15 Jahren trägt Harbisson seine Antenne.

Hector Adalid

Umgekehrt verwandelt Harbisson auch Musiknoten, Sprache oder Geräusche in Farben. An der Volvo Art Session wird der erste offiziell von einer Regierung anerkannte Cyborg der Welt nicht nur aus seinem Leben als Mensch-Maschine erzählen, sondern den Besuchern ein ganz besonderes Erlebnis bescheren. Er wird sein Klangprofilbild mit den Anwesenden teilen und so Farben für alle hörbar machen. Eine wissenschaftliche Kunst-Performance, die uns die Welt aus einer neuen Perspektive betrachten – und belauschen – lässt.

Der Visionär

Ganz streng betrachtet gilt schon jemand, der einen Herzschrittmacher trägt, als Cyborg. Denn zusammengesetzt aus den englischen Begriffen cybernetic und organism bedeutet das Wort so viel wie technisch verändertes biologisches Wesen. Kurz gesagt sind Cyborgs Menschen, die sich mit Hilfe von Werkzeugen und Implantaten vervollkommnen und beispielsweise ihre Sinneswahrnehmung erweitern lassen. Aber was bedeutet das für unsere Gesellschaft? Ab wie viel Technologie wird ein Mensch zum Cyborg? Welche Optimierungen sind zulässig und welche nicht? Müssen wir uns vor einem allgemeinen Wettrüsten fürchten? Mit solchen Fragen beschäftigt sich Gerd Leonhard.

Der Zürcher Zukunftsforscher ist davon überzeugt, dass sich die Menschheit in den nächsten zwanzig Jahren stärker verändern wird als in den letzten dreihundert Jahren. Während seines Vortrags an der Volvo Art Session wird er erklären, wie wir weiterhin das schützen, was uns menschlich macht. Leonhards Credo: «Macht euch die Technologie zu eigen, aber werdet nicht zu ihr.» Ihr merkt schon: Das geht uns alle etwas an und ist deshalb superspannend.

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Die Installation «Infinity Room».

ZVG

Die Illusion

Auch in der bildenden Kunst sind Digitalisierung und künstliche Intelligenz auf dem Vormarsch. Zu den Pionieren dieses Gebiets zählt Refik Anadol. An der Volvo Art Session werden gleich zwei Werke des mehrfach ausgezeichneten Designers und Denkers gezeigt. Mit seiner audiovisuellen Installation «Infinity Room» lässt uns der türkischstämmige Künstler in die Unendlichkeit eintauchen. Gesteuert wird die Illusion von unterschiedlichen Algorithmen. 

Durch sich ständig verändernde Projektionen wird eine flache Kinoleinwand zum dreidimensionalen Raum. Wir spüren, wie sich die Grenzen zwischen Physischem und Virtuellem, zwischen Raum und Zeit langsam auflösen. 

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Die digitale Skulptur «Melting Memories».  

«Melting Memories» hingegen ist eine Datenskulptur, die Gehirnaktivitäten auf eine nie da gewesene Weise darstellt und uns damit plastisch vor Augen führt, wie unser Gedächtnis arbeitet. Eine faszinierende Fusion aus Forschung und Ästhetik. Wir könnten stundenlang zusehen!

Das Lichterspektakel

Schon letztes Jahr war er der heimliche Publikumsliebling der Volvo Art Session, jetzt kommt er für eine Zugabe zurück in den Zürcher Schiffbau: Christopher Bauder. Zusammen mit Produzent und DJ Kangding Ray präsentiert der deutsche Lichtkünstler einen Auszug aus der audiovisuellen Lichtinstallation Skalar. Dabei wird eine 3D-Skulptur aus 65 motorisierten Spiegeln mit 90 Scheinwerfern bestrahlt.

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Ralph Larmann

Eine Komposition aus elektronischer Musik ergänzt die Installation und kreiert so ein perfektes Zusammenspiel aus Licht und Klang. 45 Meter lang, 20 Meter breit und 10 Meter hoch – das ist erlebbare Kunst im XXL-Format! In Berlin und Lyon begeisterte Skalar bereits Zehntausende Besucher, jetzt ist das Spektakel erstmals auch in der Schweiz zu sehen. Zückt schon mal eure Handys, denn dieses Kunstwerk erhält von uns das Prädikat: hochgradig instagrammable.

Die Atmosphäre

Ihr traut euch sonst nicht in traditionelle Galerien und fühlt euch zum Teil auch im Museum überfordert? Die Volvo Art Session ist ein Kunst-Event für alle. Im Zentrum stehen aktuelle Themen, die auf sehr anschauliche Weise vermittelt werden. Meinungsträger und wichtige Vertreter aus Kunst, Kultur und Wirtschaft stehen dabei nicht nur auf, sondern auch neben der Bühne. In der Vergangenheit mischten sich Musiker Joe Jonas, die Models Anja Leuenberger und Nadine Strittmatter oder Starfotograf Francesco Carrozzini unters Publikum.

Auch für die diesjährige Ausgabe sind zahlreiche nationale und internationale Kunstschaffende sowie Vordenker in den Bereichen Design und Technologie angekündigt. Bei einem Glas Prosecco könnt ihr das Erlebte sacken lassen und mit anderen Gästen diskutieren. Wer möchte, kann sich aber auch einfach von den spektakulären Kunstwerken verzaubern lassen.

Tickets gewinnen

Am 24. und 25. Oktober findet im Zürcher Schiffbau die neunte Ausgabe der Volvo Art Session statt. Ihr möchtet dabei sein? Wir verlosen 2 x 2 VIP-Tickets für die exklusive Opening Night am Donnerstag. Eröffnet wird der Abend mit den Werken von Reif Anadol. Auf die Keynotes von Neil Harbisson und Gerd Leonhard folgt eine Live-Performance von Lichtkünstler Christopher Bauder und Kauding Ray. Abgerundet wird der Event mit Köstlichkeiten von Gourmetkoch Pascal Schmutz und einer rauschenden Afterparty. Zur Teilnahme einfach das Formular unten ausfüllen und die Daumen drücken. Falls ihr nicht zu den glücklichen Gewinnern gehört, keine Sorge: Am Freitag, 25. Oktober ist die Ausstellung von 10 bis 20 Uhr unter Anwesenheit der Künstler und Keynote Speaker frei zugänglich.
 www.volvoartsession.com

Teilnahmeschluss war der 21. Oktober 2019. 

am 16.10.2019
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