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7 Anti-Grippe-Tipps, die ihr noch nicht gekannt habt

Hände waschen, Tee trinken, Ingwer essen. Schon tausendmal gehört? Wir haben neue Wunderwaffen auf Lager: Experten haben uns verraten, wie wir mit Taube, Öl und Kimchi gegen Grippeviren kämpfen. Klingt spannend? Ist es auch!

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Ihr schreckt bei jedem Niesen im Bus reflexartig auf und haltet euch den Schal vors Gesicht? Wer im Büro hustet, wird von euch an der Kaffeemaschine gemieden? Und in eurer Handtasche haltet ihr stets ein Desinfektionsmittel griffbereit? We feel you! Ist die Grippesaison im Anmarsch, sehen auch wir überall potenzielle Krankmacher durch die Luft fliegen. Pro Nieser werden immerhin bis zu 40’000 Keime in der Umgebung verteilt! Jedoch führt längst nicht jeder Kontakt mit einem Erreger zu einer Ansteckung. «Ein starkes Immunsystem wird in der Regel mit Erkältungs- und Grippeviren fertig ohne dass man Beschwerden entwickelt», sagt Carla Wullschleger von der St. Peter-Apotheke in Zürich. Vorsorge ist also auch im Fall der Influenza besser als Nachsorge. Mit diesen sieben Tipps lasst ihr Grippeviren keine Chance.

 

Frische einatmen

Besonders in geschlossenen Räumen werden Viren zum Problem. Was hilft: Mehrmals am Tag Stosslüften. «Dies kann helfen, die Keimbelastung in Räumen zu reduzieren und bringt Feuchtigkeit herein. Das ist wichtig, damit die Schleimhäute nicht austrocknen», erklärt Apothekerin Carla Wullschleger. Allerdings lüften 47 Prozent der Schweizer nur einmal oder weniger am Tag. Gut, gibt es auch andere Lösungen, einen Luftreiniger zum Beispiel. Oder ihr probierts hiermit: «Manchen ätherischen Ölen wird eine antivirale Wirkung nachgesagt», erklärt Wullschleger. Dazu zählen etwa Ravintsara, Limette, Loorbeer, Benzoe und Lavendel. «Antivirale Öle hemmen die Vermehrung von Viren und verhindern, dass sie sich an Körperzellen andocken.»

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Die Anwendung ist denkbar einfach, spezielle Hilfsmittel braucht ihr keine: «1-2 Tropfen einer Grundmischung auf ein Taschentuch zu geben und mehrmals täglich daran zu riechen.» Auch beim Händewaschen entfalten die edlen Mittel ihre Superkräfte: Durch die Zugabe von 0.5% Oregano-Öl zu einer normalen Seifenlösung kann die Schutzwirkung verbessert werden.

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Ätherische Öle können so viel mehr als nur gut riechen!

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Bitter macht fitter

Auch Bitterstoffe unterstützen das Immunsystem. «Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass Bitterstoff-Rezeptoren nicht nur auf der Zunge liegen, sondern dass man diese auch in der Nase, den Nasennebenhöhlen und Bronchien, im Darm und der Harnblase, selbst im Herzen findet», erklärt Frau Wullschleger Wieso uns das interessiert? Bitterstoffe stärken nicht nur unser Immunsystem, sondern halten auch sämtliche Schleimhäute elastisch und rein – und schützen so die Atemwege vor Infektionen.

Man findet sie in verschiedenen Heilpflanzen wie Eberraute, Löwenzahn, Wermut, Liebstöckel oder Enzian. «Die Einnahme ist – je nach Pflanze – als Tees, Tropfen oder in Form von Extrakten einzeln oder in Kombination möglich», erklärt die Apothekerin unseres Vertrauens. Wem das zu kompliziert ist: Einfach mal wieder einen Salat aus Chicorée oder Rucola machen. Eh fein!

Wer rostet, der hustet

Regelmässiges und moderates Ausdauertraining stärkt unsere Abwehrkräfte. Personen, die sich regelmässig an fünf Tagen die Woche bewegen, sind nur an halb so vielen Tagen im Jahr erkältet wie nicht aktive Personen. «Lockeres Joggen, schöne Yoga-Stunden oder zügige Spaziergänge bewirken Wunder gegen Infektionskrankheiten aller Art», ist sich auch Nadia Bächli, Trainerin und Inhaberin der Firma Wake up! Workout, sicher. Besonders effektiv ist das Training an der frischen Luft – auch bei tieferen Temperaturen. «Kälte löst im Körper ähnliche Prozesse aus wie Ausdauersport und ist so ein effektiver Weg der Grippe zu entwischen. Kombiniert man moderaten Sport mit Kälte, hat das definitiv positive Auswirkung auf unser Immunsystem», sagt Bächli.

Einen ähnlichen Effekt haben übrigens Wechselduschen. Übertreiben sollte man es mit der Bewegung sowieso nicht. Wer sich zu sehr auspowert und seinem Körper keine zur Regeneration lässt, schwächt seine Abwehrkräfte. Also immer gut nach Innen horchen! «Spätestens wenn sich Gliederschmerzen ankündigen und das Kratzen im Hals bereits spürbar ist, darf man ohne schlechtes Gewissen komplett auf Sport verzichten», so Bächli. Also nix mit Rausschwitzen!

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Die Tauben-Pose öffnet die Hüften und reduziert Stress.

Getty Images/500px Plus

Meditieren, Stress reduzieren

Stress ist pures Gift für die Abwehrkräfte: Wer nie zur Ruhe kommt, ist häufiger krank. Untersuchungen zeigen, dass Personen, die weniger als sieben Stunden pro Nacht schlafen, fast dreimal so häufig eine Erkältung bekommen als Personen, die acht Stunden oder länger schlafen. «Körperlich ist der Stress oft in der Hüfte gespeichert. Das heisst Yogis würden zur Lockerung und Entlastung die Tauben-Pose (Kapotasana) empfehlen», sagt Bächli. Dazu ein Bein seitlich anwinkeln und das andere nach hinten ausstrecken. «Auch Meditation hilft definitiv, wenn unser zentrales Nervensystem Alarm schlägt», rät die Bewegungsexpertin zudem.

Allerdings können gerade bei Ungeübten die Gedanken abschweifen oder wie wild im Karussell zu drehen beginnen. «Mir persönlich helfen daher geführte beziehungsweise gesprochene Meditationen sehr. Ich mache sie gerne auch im Liegen, da der Meditationssitz auf die Länge stressig sein kann.» Om Shanti und bye-bye, Grippe!

Mit Luftreiniger gegen Viren

Viren sind so winzig, dass sie nicht einmal vom Mikroskop erfasst werden können. Der Dyson Pure Hot+Cool schafft es, viele dieser Krankmacher aus der Luft herauszufiltern.  Zwei Filter – ein Schwebestoff-Filter, auch HEPA-Filter genannt – und ein Aktivkohlefilter arbeiten dabei zusammen. Sie halten Viren, aber auch Pollen sowie andere Allergene und Schadstoffe fest und lassen nur saubere Luft in die Umgebung zurückströmen.

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Dyson

Der Dyson Pure Hot+Cool reinigt auf diese Weise ganze Räume. Er ist ein Ganzjahresgerät, denn er gibt die Luft erwärmt oder gekühlt wieder ab, je nach Jahreszeit gewünscht. Die Schadstoffbelastung wird in Echtzeit angezeigt. Via App kann man die Luftqualität zu Hause auch von unterwegs überprüfen und anpassen.

Der Dyson Pure Hot+Cool, der das unabhängige Schweizer Allergie-Gütesiegel trägt, eignet sich dank Nachtmodus auch für den Einsatz im Schlafzimmer. Er arbeitet dann leiser, und das Display ist abgedunkelt. Mehr Informationen auf www.dyson.ch/luftreiniger

Saures zum Zmittag

«Wenn man bedenkt, dass 80 Prozent unseres Immunsystem in unserem Darm angesiedelt sind, sollten wir dieser Körperregion wirklich mehr Aufmerksamkeit schenken», ist Ernährungsberaterin Sandra Mikhail überzeugt. Eine ausgeglichene Darmflora schütze vor Infekten. Um das Immunsystem gezielt über die Ernährung zu stärken, empfiehlt sie deshalb den vermehrten Verzehr fermentierter Lebensmittel. «In Sauerkraut oder Kimchi etwa stecken von Natur aus probiotische Bakterien, die einerseits die Bildung gesunder Mikroorganismen im Körper anregen und andererseits schädlichen Keimen Einhalt gebieten», erklärt sie.  Auch in Joghurt oder Kefir finden wir die mikroskopisch kleinen Helferlein. 

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Supertrendy, superfein, supergesund: Kimchi.

Getty Images/Westend61

Zink zum Znacht

Ihr esst jeden Morgen eine halbe Grapefruit und glaubt, dass ihr euch damit gegen Schnupfen und Gliederschmerzen gewappnet? Sorry to break it to you, aber das ist leider nicht so. «Entgegen dem weit verbreiteten Glauben können hohe Dosen Vitamin C keine Grippe verhindern, sie können nur den Krankheitsverlauf beschleunigen und die Symptome lindern», sagt Sandra Mikhail. Wer wirklich etwas für sein Immunsystem tun will, findet die Lösung weiter hinten im Alphabet – unter Z wie Zink. Dem Spurenelement wird eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt, wodurch es zu einer Verringerung von Infekten kommen soll. 


Ihr fragt euch jetzt, in welchen Lebensmitteln das gute Zink denn enthalten ist? Wir haben natürlich nachgehakt und die Liste liest sich glücklicherweise sehr lecker: «Meeresfrüchte, Bohnen, Linsen, Kichererbsen, Kürbiskerne und Nüsse», nennt Mikhail Beispiele. Müssten wir aus diesen Zutaten ein Abendessen zaubern, dann würden wir eine feine Linsensuppe mit Crevetten-Spiess oder ein Hummus mit gerösteten Walnüssen empfehlen. Zum Dessert gibt es auf jeden Fall ein feines Vanilleglace mit – haltet euch fest – Kürbiskernöl. Klingt auf den ersten Blick etwas gewöhnungsbedürftig, ist aber ein Gedicht! In der Steiermark, wo das grüne Gold herkommt, setzt man seit Ewigkeiten auf diesen feinen und vor allem sehr gesunden Geheimtipp.

Warme Füsse, freie Nase

Wärme ist eine besonders wichtige therapeutische Massnahme zur Grippe-Vorbeugung – und zwar nicht nur in Form einer Mütze auf dem Kopf. «Warme Füsse sorgen über die Nervenbahnen für eine gut durchblutete Nasenschleimhaut», erklärt Apothekerin Carla Wullschleger. Wieso das wichtig ist? Krankheitserreger dringen vor allem über die Schleimhäute in unseren Körper ein. Und je trockener diese sind, desto anfälliger sind sie. «Es ist wichtig durch die Nase zu atmen, damit die Atemluft filtriert, angefeuchtet und erwärmt wird, bevor sie in die Lunge gelangt», sagt die Fachfrau.

Eine gleichmässige und tiefe Atmung sei bis zu einem gewissen Grad ein Schutz gegen Grippe. «Beziehungsweise machen Atemlosigkeit oder stockender Atem grippeanfälliger». Bei kalten Füssen empfiehlt Wullschleger warme Fussbäder mit Salbei oder Ingwer. Und in dicken Kuschelsocken wirkt die düstere Jahreszeit sowieso gleich viel freundlicher.

am 18.11.2019
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