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Der Guide zum Trendsport

Welche Yoga-Art passt zu euch?

Während der Quarantäne hat die eine oder andere von euch sicher versucht, mithilfe von Yoga einen freien Kopf zu bekommen. Aber es wollte nicht ganz so klappen wie erhofft? Vielleicht habt ihr einfach noch nicht die passende Methode für euch gefunden. In unserem Guide helfen wir euch dabei, genau die zu finden.

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Ihr blickt beim ganzen Yoga-Wirrwarr nicht mehr durch? In unserem Guide klären wir auf, welche Variation zu wem passt. 

Getty Images/EyeEm

Schlendern wir durch die leeren Strassen, fällt auf, dass dort vor allem zwei Arten von (geschlossenen) Geschäften dominieren: Burger-Restaurants und Yoga-Studios. Wir würden jetzt mal vermuten, ihr habt euch an beidem schon probiert. Während man bei Ersteren den Favoriten schnell gefunden hat, ist die Wahl der richtigen Variante der Trendsportart nicht so leicht getroffen. Statt des selbsterklärenden Begriffs «Cheesburger», schwirren dort konfuse Kategorisierungen wie Hatha, Birkram oder Ashtanga übers Menü. Woher sollen wir wissen, was die überhaupt bedeuten, geschweige denn, was beim jeweiligen Kurs auf uns zukommt?

Damit ihr in Zukunft genauso glücklich aus einem Yoga-Studio taumelt wie aus dem Fast-Food-Laden eures Vertrauens, haben wir für euch diesen Guide erstellt.

Hatha Yoga

Hatha ist eine der ältesten Yoga-Formen. Hier geht es vor allem darum, mittels Meditation und verschiedener Körperhaltungen und Atemübungen Körper und Geist in Einklang zu bringen. Diese Form besteht vor allem aus sechs Hauptreinigungsübungen, die verschiedene Hohlräume unseres Körpers entgiften sollen. Viele andere Yoga-Arten bauen auf Hatha auf.
Schwierigkeits-Level: Für Anfänger geeignet.

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Beim Hatha Yoga geht es vor allem darum, Körper und Geist in Einklang zu bringen. 

Getty Images

Yin Yoga

Ihr möchtet an eurer Flexibilität arbeiten? Dann ist Yin Yoga das Richtige für euch. Die sogenannten Asanas (Körperstellungen) finden dort meist im Sitzen oder Liegen statt. Einen zügigen Flow sucht ihr hier vergeblich. Die einzelnen Stellungen hält man zwischen drei bis zehn Minuten.
Schwierigkeits-Level: Für Anfänger geeignet.

Ashtanga Yoga

Wie viele Arten, ist auch Ashtanga vom traditionellen Hatha abgeleitet. Die Asanas werden hier allerdings in einer sehr fliessenden Form ausgeführt. Durch das schnelle Tempo ist Ashtanga eine der anspruchsvolleren Yoga-Sorten.
Schwierigkeits-Level: Für Fortgeschrittene geeignet, die gerne schwitzen.

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Ashtanga gleicht mit seinen schnellen Abläufen einem richtigen Fitness-Kurs. 

Getty Images

Iyengar Yoga

Die sehr anspruchsvollen Asanas werden hier mit Hilfsmitteln wie Stühlen, Seilen, Blöcken oder Kissen erleichtert. Fehlhaltungen werden so vermieden oder gar abtrainiert. Schulter- und Nackenschmerzen sind für solche Yogis bald passé.
Schwierigkeits-Level: Für Anfänger mit und ohne Körperbeschwerden geeignet.

Bikram Yoga

Bikram ist die wohl anstrengendste Yoga-Form für unseren Körper. Bei einer Raumtemperatur von 40 Grad und einer Luftfeuchtigkeit von 40% wird hier eine immer gleiche Abfolge von 26 Übungen gelehrt. Der Ruf dieser Form hat durch ihren Gründer Bikram Choudhury in den letzten Jahren stark gelitten. Die Sportart wird inzwischen aber weltweit auch von vielen anderen Studios praktiziert und hat an sich nichts mehr mit der fragwürdigen Figur Birkam zu tun.
Schwierigkeits-Level: Für Fortgeschrittene geeignet, die gut mit Hitze zurechtkommen.

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Bikram ist durch die Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit im Raum wohl die härteste Yoga-Form. 

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Aerial Yoga

Das im Tuch praktizierte Yoga stärkt unsere Körpermitte und ist dabei besonders gelenkschonend. Die jeweiligen Übungen sind eine Kombination aus Pilates-, Ballett- und Gymnastikeinheiten.
Schwierigkeits-Level: Für Anfänger und Fortgeschrittene mit und ohne Gelenkbeschwerden geeignet.

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Ihr möchtet eure Mitte stärken, ohne eure Gelenke zu gefährden? Mit Aerial Yoga klappt das ganz wunderbar. 

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Von Denise Kühn am 21.04.2020
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