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Finger raus aus der Chipstüte

Diese Lebensmittel machen alt

Eigentlich wissen wir ja, dass Fast Food, Alkohol und Zucker nur als Ausnahme auf unserem Speiseplan stehen sollten. Trotzdem werden wir immer wieder schwach. Vielleicht hilft dieser «Fun Fact» dabei, endlich die Finger von dem ungesunden Zeug zu lassen: Der Kram lässt uns optisch altern!

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Oh oh! Jetzt machen unsere Guilty Pleasures nicht mehr nur dick, sondern auch noch alt?! Das wird ja immer besser. Frustrierend, aber leider wahr. Wer sich über einen fahlen Teint, schlappes Bindegewebe und unreine Haut ärgert, der versucht mal, auf diese vier Lebensmittel grösstenteils zu verzichten (Cheat Days sind natürlich weiterhin erlaubt, allein schon der Laune wegen …):

1. Alkohol

Hier mal ein Rosé nach der Arbeit, da mal ein Cüpli im Ausgang – Alkohol hat einen festen Platz in unserem Leben. Dabei merken wir doch alle spätestens am nächsten Morgen, dass das Gesöff immense Auswirkungen auf unseren Körper hat. Kopfschmerzen, Übelkeit, Verdauungsprobleme, fahle, matte Haut. Letzteres liegt an der Überlastung der Leber. Ist diese gesund und intakt, strahlt auch unsere Haut. Ist das Organ damit beschäftigt, all die zusätzlichen Gifte zu verarbeiten, die wir mit jedem Drink in unseren Körper schütten, kommen seine eigentlichen Aufgaben aber zu kurz. Die Folgen sind ein fahler Teint und Unreinheiten. Auch der brennende Durst, die irgendwie viel tiefer wirkendenen Linien im Gesicht und die spannende Haut am «Tag danach» sind kein Zufall. Alkohol entzieht unserem Körper das Wasser, die Zellen trocknen aus – hallo, Fältchen.

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2. Zucker

Ihr ahnt es schon: Der herrliche, weisse, raffinierte Zucker (der gefühlt in jedem leckeren Lebensmittel steckt und so wunderbar schnell befriedigt) ist das pure Böse. Er lässt nicht nur den Blutzuckerspiegel viel zu schnell ansteigen und bringt damit mal eben unseren ganzen Körper aus dem Gleichgewicht, er kann ausserdem nicht vollständig verarbeitet werden. Die anfallenden Endprodukte setzen sich im Bindegewebe fest, das verklebt, wirkt schlaff und verliert an Elastizität. Diese «Verzuckerung» der Gewebefasern kann ausserdem die Ursache für Fältchen und Pickel sein. 

3. Salz

Das Essen schmeckt lasch und für etwas mehr Bums greifen wir ganz unbedarft zum Salz – stimmts? Dabei ist der Bedarf unseres Körpers schon ab 6 Gramm pro Tag gedeckt. Das entspricht etwa einem Teelöffel. Voll easy? Nun ja, die schlechte Nachricht lautet: Jede handvoll Chips, Brezeln, oder Salzstangen, jedes Fertiggericht, jede Wurst, jeder Käse enthält ebenfalls Salz. Heisst: Wir nehmen so ziemlich täglich viel mehr von dem Gewürz zu uns, als unser Körper verarbeiten kann. Und der Überschuss? Wird hauptsächlich durch die Nieren ausgeschieden, was zu einem beachtlichen Verlust an Feuchtigkeit führt. Und was mangelnde Feuchtigkeit mit unseren Zellen macht, haben wir ja bereits in puncto 1 gelernt.

4. Rotes Fleisch

Sorry, liebe Karnivoren, wir wissen, ihr liebt euer Fleisch. Aber beobachtet doch mal, was passiert, wenn ihr eine zeitlang (zumindest auf das rote) verzichtet. Eure Arterien werden es euch danken. Die verstopfen sonst nämlich nach und nach aufgrund der gesättigten Fette und das steigert das Risiko für Herzkrankheiten. Ganz abgesehen davon können die im Fleisch enthaltenen Nitrate und Nitrite einen sogenannten Oxidationsstress auslösen. Und der, ja der vermindert die Produktion von Elastin und Kollagen. Bye-bye elastische Haut mit jugendlicher Spannkraft.

5. Fett

Irgendwie klingt die ganze Auflistung ein bisschen nach allem, was Spass macht. Denn klar, auch unsere geliebte Pizza, Pommes und die herrlich fluffigen Gipfeli am Morgen sind nicht gerade das Gelbe vom Ei, wenn es darum geht, jung zu bleiben. Sammeln sich Fettsäuren in unseren Zellen an, beschleunigen diese chemische Abläufe, die die Verteidigung gegen freie Radikale schwächen. Und es kommt noch schlimmer: Werden die Fettsäuren zu zahlreich, führen sie zur Explosion der Zelle, wodurch sich Entzündungsstoffe in der Umgebung verteilen. Im Klartext: Je mehr Fett wir zu uns nehmen, desto mehr schwächen wir unsere Gewebezellen. Falten sind vorprogrammiert. 

Von Laura Scholz am 29.01.2019
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