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S.O.S. – Die Kondome werden knapp

Fällt jetzt unser liebstes Quarantäne-Hobby flach?

Echt jetzt? Jetzt, wo unsere Nerven eh schon nur noch am seidenen Faden hängen, munkelt man, es gäbe schon bald einen Mangel an Kondomen. Wer jetzt vor Wut ins Laken beissen will: Halt, stopp! Es scheint, als gäbe es da ein loderndes Licht am Ende unseres Lust-Tunnels ...

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Oh, oh müssen wir bei unseren Kondomen jetzt sparen?

Getty Images/PhotoAlto

Es scheint, als reiche es nicht, dass die Mehrheit von uns seit Wochen brav zu Hause hockt. Nein, dieses fiese Virus verdirbt uns jetzt auch noch das letzte bisschen Spass. Die Rede ist von Sex – genau genommen, geschütztem Sex. Der Grund: ein bevorstehender globaler Kondom-Engpass. Mit Einzug des Virus mussten in Malaysia nämlich jetzt grosse Werke eines Unternehmens schliessen, das rund ein Fünftel der Gummi-Auswahl auf dem Markt ausmacht – äh, f**k?!

Mehr Lust, weniger Kondome

Es handelt sich um einen der unpassendsten Zeitpunkte für eine Knappheit, denn die Schweizer, Deutschen, Österreicher und Australier wälzen sich derzeit deutlich häufiger in den Laken als noch vor der Corona-Krise. Die Länder verzeichnen seit Beginn des Lockdowns eine fast doppelt so grosse Kondom-Nachfrage. Blöd nur, dass mehr Nachfrage schon jetzt mit weniger Angebot auskommen muss. Der oben genannte Konzern, der die beliebten Verhütungsmittel, wie etwa die von Durex fertigt, stellte seit den ersten Schliessungen bereits 100 Millionen weniger davon her.

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Na toll. Und jetzt? Haben wir Pech gehabt und müssen unser letztes, lustvolles Quarantäne-Vergnügen an den Nagel hängen? Ganz so drastisch ist es hierzulande zum Glück nicht. Denn mit dem Basler Kondom-Brand Ceylor steigen wir laut Pressesprecher mit einem beständigen Produkt ins Bett:

«Wir sind mit unseren Lieferanten in Kontakt und bestätigen, dass wir keinerlei Lieferengpässe sehen.»

Auch bei steigender Nachfrage sollten wir locker mit den produzierten Gummis auskommen. Also, hab in die Federn und weiterhin sicher röllele, rölllele, röllele …

Von Denise Kühn am 10.04.2020
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