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Studien decken auf

Darum macht schnelles Essen krank und dick

Wer beim Znacht zu schnell reinhaut, der nimmt zu. Das wird ja schon länger gemunkelt. Jetzt kommt es aber noch dicker – eine japanische Studie fand heraus: Essen im Turbomodus hat ernsthafte Folgen für unsere Gesundheit.

Schnelles Essen macht dick und krank

Sich in Lichtgeschwindigkeit fettiges Fast Food reinzupfeifen ist keine gute Idee …

Getty Images

Wer kennt es nicht? Man ist mal wieder so im Stress, dass kaum Zeit für das Essen bleibt. Die Folge: Wir schlingen unsere wohlverdiente Mahlzeit viel zu rasant herunter, weil der Hunger inzwischen so gross ist, dass sich Zeitlassen eben schwerfällt.

Eine Studie der University of Rhode Island in Kingston fand schon vor Jahren heraus, dass uns genau das dick macht. Schnelle Esser verdrücken in der Regel einfach mehr als ihre langsamen Wegfährten. Das liegt daran, dass unser Sättigungsgefühl erst nach 15 bis 20 Minuten einsetzt. Eine Zeitspanne, in der Schnellesser sich womöglich längst übergessen haben, ohne es überhaupt zu merken. Das böse Erwachen tritt erst danach ein: Ein viel zu voller Bauch, gefüllt mit jeder Menge Kalorien.

Ungewollte Gewichtszunahme ist aber nicht der einzige negative Effekt, den rasantes Essen mit sich bringt. Japanische Forscher fanden mit der Hilfe von insgesamt 3000 Probanden heraus, dass sekundenschnelles Herunterschlingen das Risiko folgender Krankheiten erhöht:

  • Herzinfarkt
  • Schlaganfall
  • Diabetes
  • Bluthochdruck
  • Gestörter Stoffwechsel

Der leitende Arzt der Studie, Dr. Takayuki Yamaji, erklärt:

«Langsames Essen ist eine notwendige Massnahme, um ein metabolisches Syndrom zu vermeiden.»

Das metabolische Syndrom ist ein Überbegriff für diverse Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie Diabetes oder Bluthochdruck.

Auf dem Weg zur Arbeit noch rasant ein Sandwich reinschieben und nebenbei den Coffe-to-Go schlürfen ist also keine gute Idee. Sich in Ruhe hinzusetzen und zu geniessen macht nicht nur mehr Spass, unsere Gesundheit wird es uns ebenfalls danken.

 

Von Denise Kühn am 3. Mai 2019