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  4. Schon Kendall Jenner wusste: Gewichtsdecken helfen bei Anxiety, Stress und Schlafproblemen

Kendall schwört drauf

Löst eine Gewichtsdecke Stress und Anxiety?

Schwierigkeiten einzuschlafen? Stress? Angststörungen? Eine spezielle Bettdecke (ja, richtig gelesen) verspricht genau solche Probleme ganz einfach in der Nacht aus uns heraus zu drücken.

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Kendall Jenner, 24, hüllt sich nachts nicht in irgendwelche Laken ...

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Als Model Kendall Jenner in der Reality Show «Keeping Up With The Kardashians» gestand, eine Gewichtsdecke zu besitzen, taten sich in unseren Köpfen gleich zwei grosse Fragezeichen auf. 1.) was zur Hölle soll das nun wieder sein? und 2.) falls wir uns gerade nicht verhört haben: warum? 

Nein, wir hatten es nicht missverstanden – Gewichtsdecken sind real. Wie der Name es schon verrät, sind das Decken, die dank Schrot, Polypropylen-Granulat, Bohnen, Reis oder Linsen beschwert werden. Natürlich nicht einfach so zum Spass, sondern zu Therapiezwecken. 

Tiefschlaf ist wichtig für unsere psychische Gesundheit

In erster Linie sollen die beschwerten Decken uns dabei helfen, in Ruhe durchzuschlafen. Klingt jetzt vielleicht erstmal nicht ganz so lebensnotwendig, dass man dazu eine spezielle Decke braucht. Schauen wir uns aber einmal die Liste der psychischen Probleme an, die aus chronischer Schlaflosigkeit resultieren, wird schnell klar, wie wichtig die erholsamen Stunden in der Nacht sind. Angstzustände, Stress und Depressionen sind nur drei der zahlreichen verheerenden Folgen von Insomina. Also genau der Schlaflosigkeit, mit der auch Model Kendall Jenner in der Vergangenheit Bekanntschaft machen musste.  

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Und damit wir uns Nachts eben nicht von einer Seite zur nächsten wälzen, bis der morgendliche Wecker klingelt, gibt es Gewichtsdecken. Aber wie schwer ist richtig? Immerhin gibt es sie in einer Range von vier bis zehn Kilogramm. Um ein bestmögliches Resultat zu erzielen, empfehlen Experten ein Gewicht von zehn Prozent des eigenen Körpergewichts. 

Therapiedecken geben uns das Gefühl einer festen Umarmung 

Das Gewicht der Decken schenkt unserem Körper ein Gefühl der Entspannung. Indem es einen Tiefendruck auf uns ausübt, werden bestimmt Rezeptoren im Gehirn angesprochen. Die lösen das gleiche Empfinden aus, dass wir sonst bei einer liebevollen, menschlichen Umarmung verspüren. Und das ist nicht nur angenehm, es setzt auch Serotonin frei, welches wiederum wichtig für die Entstehung des Schlafhormons Melatonin ist. 

Kendall erzählt also keinen Humbug – Gewichtsdecken helfen uns tatsächlich dabei, besser zu schlafen und resultierende, psychische Störungen zu vermeiden. 

Von Denise Kühn am 26.02.2020
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