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Dauermüde?

Was bei Eisenmangel wirklich hilft

Müdigkeit, Haarausfall, Kopfschmerzen – oft weisen diese unschönen Symptome auf einen Eisenmangel hin. Was man am besten dagegen tun kann und welche Regeln wir unbedingt beachten sollten?

Photo Taken In Aachen, Germany

Zwei bis vier Milliarden Menschen leiden weltweit unter Eisenmangel. Wir erklären, wie sich eben dieser bemerkbar macht, und was man dagegen tun kann. 

Getty Images/EyeEm

Gerade Vegetarier und Veganer, Frauen und Kinder haben mit einem Mangel an Eisen zu kämpfen. Weltweit entspricht das nach Angaben der WHO sogar zwei bis vier Milliarden Menschen. Aber wie erkennen wir überhaupt, dass es unserem Körper an dem lebenswichtigen Element fehlt?

Die Symptome

Als häufigstes und stärkstes Symptom gilt Dauermüdigkeit. Auch nach ausreichend Schlaf, genügend Frischluft und Sport fühlen sich Betroffene meist noch immer vollkommen antriebslos. Dazu kommen vermehrt Kopfschmerzen, Haarsaufall, eingerissene Mundwinkel, Konzentrationsschwäche, Infektanfälligkeit und Blässe. Zu spassen ist mit einem Eisenmangel also nicht. Neben den definierbaren Symptomen sorgt der ausserdem auch noch fast unbemerkt in unserem Körper für Unruhe. Wer den Mangel dauerhaft ignoriert riskiert eine Anämie (Blutarmut).  

Um dem entgegenzuwirken und den Grad des Mangels festzustellen, sollten Betroffene unbedingt einen Arzt aufzusuchen. Dieser analysiert unser Blut und verschreibt dann die individuell passenden Tabletten oder Tropfen, die wieder für genügend rote Blutkörperchen sorgen.

Das gilt es zu beachten

Wer mit eisenhaltigen Lebensmitteln wie Fleisch, Kürbiskernen, Leinsamen oder Spinat den Haushalt wieder ins Gleichgewicht bringen möchte, sollte sich dabei dieser wichtigen Dinge bewusst sein:  

  • Tierisches Eisen wird besser vom Körper aufgenommen als pflanzliches.
  • Vitamin C verbessert die Eisenaufnahme unseres Körpers. Tipp: Vor der Eisenzufuhr ein Glas frisch gepressten Orangensaft trinken.
  • Koffein beeinträchtig hingegen die Aufnahme von Eisen aus pflanzlicher Quelle negativ.
  • Bei dem Verzehr von tierischem Eisen – zum Beispiel durch rotes Fleisch – sollte bei der gleichen Mahlzeit unbedingt auf Milchprodukte verzichtet werden. Diese hemmen die Eisenbindung im Körper ebenfalls.
  • Eisen niemals mit anderen Mineralstoff-Präparaten einnehmen. Die Wirkungen heben sich gegenseitig auf. 

Wer all das beachtet, sollte mithilfe individuell eingestellter Präparate innerhalb von vier bis sechs Monaten seinen Eisenhaushalt wieder in Balance bekommen. 

Von Denise Kühn am 9. September 2019