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  4. Stressfrei im Alltag: Wie es klappt, im Hier und Jetzt zu leben

Entspannt und stressfrei

Im Hier und Jetzt leben – so klappts

Gestern ist vorbei und morgen kommt erst noch – wieso also nicht einfach in der Gegenwart präsent sein? Meistens sträuben sich leider unsere Gedanken dagegen. Wie ihr das ändern könnt, erfahrt ihr hier.

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Sorgen? Die haben nicht mehr so viel Macht, wenn wir in der Gegenwart leben.

Getty Images

Wir leben doch immer im Hier und Jetzt. Geht ja auch gar nicht anders! Naja, körperlich schon, aber das Tückische sind eben unsere Gedanken. Sie kreisen 24/7 wie wild gewordene Bienen durch unsere Kopf und lassen uns keine Ruhe. Ständig müssen sie irgendwelche Dinge aus der Vergangenheit analysieren – oder planen, was wir in Zukunft noch alles zu tun haben. Eigentlich sind unsere Gedanken schuld daran, dass wir nie (oder nur sehr selten) in der Gegenwart leben. Was war oder was noch kommt scheint immer viel wichtiger zu sein.

Langweilen = lame?

Die Corona-Isolation wirft uns jetzt sozusagen ins kalte Wasser, wenn es darum geht, plötzlich mit ganz viel freier Zeit umzugehen. Auf einmal sitzen wir zu Hause und vor uns liegen leere Stunden, die es zu füllen gilt. Denn einfach nichts zu tun wäre doch eine Verschwendung unserer wertvollen Freizeit, oder? Vielleicht auch nicht.

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Wir müssen nicht immer produktiv sein

Eigentlich ist es gar nicht so schlecht, einfach mal auf dem Sofa zu liegen oder auf dem Balkon zu sitzen, ohne sich den Kopf zu zermartern, was man wohl als nächstes tun könnte. Denn wer ständig von solchen Gedanken geplagt wird, steht immer unter Stress. Psychologen sagen, dass sich das auf Dauer sogar negativ auf unsere Schlafqualität auswirken kann. Um im Hier und Jetzt präsent zu sein, müssen wir in einem ersten Schritt also akzeptieren, dass es völlig okay ist, einfach mal nichts zu tun. Wir können jetzt glücklich sein und müssen nicht warten, bis wir dieses oder jenes erreicht haben. In der Praxis gar nicht so einfach ... aber folgende Tipps können euch dabei helfen:

1. Nur eine Sache auf einmal tun
Multitasking ist zwar schön und gut, aber um besagtes Ziel zu erreichen eher kontraproduktiv. Deshalb lautet die Regel: Wenn ihr eine Sache macht, dann macht auch nur diese eine Sache – und nicht während des Essens noch schnell eine Mail verschicken oder Instagram checken.

2. Die kleinen Dinge geniessen
Das ergibt sich eigentlich aus dem ersten Tipp: Nehmt die noch so kleinen Momente wirklich wahr und geniesst sie. Das kann der erste Kaffee am Morgen sein, ein gutes Gespräch mit einer Freundin oder die Lunchpause auf dem sonnigen Balkon. 

3. Gedanken besänftigen
Wenn ihr merkt, dass ihr euch Sorgen über etwas macht, das erst in den nächsten Tagen ansteht, versucht euch zu beruhigen: «Darüber mache ich mir erst Gedanken, wenn es soweit ist. Jetzt lasse ich mich davon noch nicht aus der Ruhe bringen!»

4. Atmen
Und zwar bewusst! Atmet einige Male tief ein und wieder aus. Spürt, wie die Luft langsam in euren Körper strömt und ihn durch die Nase wieder verlässt. Diese Übung holt euch direkt ins Hier und Jetzt.

 

Von Jana Giger am 21.03.2020
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