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Geständnis über psyschische Probleme

Taylor Swift fand sich lange zu dick

Mit ihren Konzerten füllt sie die grössten Hallen der Welt. Und doch plagten die 29-Jährige lange heftige Angstzustände. Wie sich Taylor Swift jetzt ihre positiven Gedanken erkämpft.

BEVERLY HILLS, CA - JANUARY 06:  Taylor Swift attends the 2019 InStyle and Warner Bros. 76th Annual Golden Globe Awards Post-Party at The Beverly Hilton Hotel on January 6, 2019 in Beverly Hills, California.  (Photo by Kevin Mazur/Getty Images for InStyle)
2019 Kevin Mazur

Es ist das Schockgeständnis der Woche. Die 10-fache Grammy-Gewinnerin Taylor Swift gibt zu, unter grossen Angstzuständen zu leiden. Gegenüber der Elle verriet sie nun 30 Dinge, die sie gelernt hat, bevor sie 30 wird. Ihre Antworten? Die sind eben gar nicht so selbstbewusst und unbeschwert, wie wir es sonst von der «Shake It Off»- Sängerin gewohnt sind. Im Gegenteil. Die 29-Jährige redet von Angst, Selbstzweifeln und Stress.

Zu Beginn ihrer Karriere – damals noch als herziges Country-Girl von nebenan – präsentierte sich TayTay noch mit Naturlocken und wenig Make-up. Mit zunehmendem Bekanntheitsgrad erfand die US-Amerikanerin sich und ihr Image, wie so viele andere vor ihr, einfach mal husch neu. Die Natürlichkeit wich und die kurzen, engen Kleider kamen. Was zu dieser Zeit auch auffiel? Die Sängerin wurde immer dünner. 

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Taylor Swift 2014
Dünn, fast drahtig, präsentiert Taylor Swift an der Victoria's Secret Show 2014 ihr neues, aufgetuntes Ich.  Getty Images

Dass das kein Zufall war, bestätigt die heute wieder gesünder aussehende Taylor jetzt gegenüber Elle.

Ich musste erst lernen, nicht jedes Gramm Fett an meinem Körper zu hassen.

Sie erklärt, dass es ein langer Prozess für sie gewesen sei, zu verstehen, dass mehr Gewicht auch mehr Kurven, glänzendere Haare und mehr Energie bedeuten würden. Ihr Gewicht ist aber nicht alles, mit dem sie lange zu kämpfen hatte. Durch immer wiederkehrende Angriffe von Stalkern und tragische Ereignisse, wie der Terroranschlag während des Ariana Grande Konzerts 2017, plagten die «Repuation»-Sängerin regelmässige Panikattacken. Sie tritt nach eigener Aussage nur dann auf, wenn sichergestellt ist, dass ihre Fans nicht in Gefahr sind. Seit dem Anschlag in Manchester hat Taylor Swift aber nicht nur Angst um ihre Fans, sondern auch um sich selbst. Das Haus verlässt sie nur noch mit Kleidung, die sie vor potentiellen Angriffen schützt.

Dass ihre Angst, nicht ihr Leben bestimmen darf, weiss sie heute. Inzwischen versucht sie die negativen Gedanken so gut es geht aus ihrem im Kopf zu verbannen: «Ich versuche mich jeden Tag an das Gute in der Welt zu erinnern, an die Liebe, die ich erfahren habe und an den Glauben, den ich in die Menschheit habe.» Deshalb hat sie auch die Kommentarfunktion in ihrem Instagram-Feed ausgestellt: «Ich habe gelernt, manche Stimmen zu blockieren.» Sie möchte damit aber nicht nur Kommentare wie «go die in a hole ho» vermeiden, auch an Aussagen darüber, wie heiss sie in ihrem neuen Post aussehe, ist die erwachsen gewordene Taylor nicht länger interessiert. «Ich glaube es ist gesund für dein Selbstwergefühl, es mit weniger Lob aus dem Internet zu stärken.»

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Falls ihr der Druck aber doch mal zu gross wird, greift sie heute zu L-theanine-Kapseln. Diese bestehen grösstenteils aus den Vitaminen von Teeblättern. Ein natürliches Substrat, das der Sängerin hilft, sich besser zu fühlen und in stressigen Phasen Energie zu tanken.

Taylor Swift, ein Superstar, der endlich offen zu psychischen Problemen steht und somit zahlreichen Fans Kraft gibt. Negative Gedanken? Da nehmen wir uns fortan ein Beispiel an dir und shaken sie einfach off. 

Von Denise Kühn am 8. März 2019