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Hilfe, uns fehlen die neuen Ideen!

Die Baby-Namenstrends 2022 sind ja mal richtig langweilig

Welche Namen wir schön finden, verändert sich ständig. Deswegen ist es auch immer wieder spannend, die Trends für Babynamen zu beobachten. Ausser 2022: Eltern scheinen in diesem Jahr die Ideen auszugehen.

Baby gähnt

Zum Einschlafen: Die Baby-Namenstrends 2022.

Getty Images

Stellt euch vor, jemand tauft sein Baby Uwe. Ha! Das wär doch was. Seit dieser nordfriesische Vorname in den 1960-Jahren seinen Beliebtheits-Peak erreichte, gings steil bergab. Aktuell nimmt gefühlt niemand diesen Namen als schön genug wahr, um sein Baby damit auszustatten. Der Name Uwe ist so unbeliebt, dass es richtig innovativ wäre, sein Kind so im Geburtenregister vermerken zu lassen.

Aber Innovationsgeist scheint nicht etwas zu sein, womit die aktuelle Elterngeneration sich (oder besser gesagt ihren Kindern) einen Namen machen will.

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Namensforscher Kund Bielefeld hat sich mit den aktuellen Namenstrends im deutschsrachigen Raum auseinandergesetzt. Und wir stellen fest: Wenn überhaupt ein Trend auszumachen ist, dann der, dass sich an der Namensfront überhaupt nichts tut. Hier kommen die Vornamen, die 2022 wohl am meisten Kinder tragen werden – und es sind mehr oder weniger dieselben, wie schon in den vorangegangenen Jahren.

Das ist die Hitliste 2022 für Mädchennamen

1. Platz: Emilia dürfte 2022 der beliebteste Mädchen-Vorname werden. Im vergangenen Jahr belegte er – zumindest in der Schweiz – bereits den vierten Platz.

2 Platz: Mia war 2021 in der Schweiz die unangefochtene Nummer 1. Nun verweist der Namensforscher diesen kurzen, klangvollen Mädchennamen auf den zweiten Platz.

3 Platz: Hannah / Hanna: Dieser Name feiert zwar schon seit Jahren grosse Erfolge, nun soll er laut Namensforscher Bielefeld definitiv den Sprung in die Top 3 schaffen.

Auch in den weiteren Platzierungen gibt es keine grossen Überraschungen. Platz 4 bis 10 der Trend-Hochrechnungen belegen in ebendieser Reihenfolge folgende Namen: Sofia, Emma, Ella, Clara, Lina, Ida und Lea.

Das ist die Hitliste 2022 für Bubennamen

1. Platz: Matteo wird der wohl beliebteste Bubenname 2022. Im letzten Jahr belegte er in der Schweiz noch den dritten Platz.

2. Platz: Noah war dafür im letzten Jahr der Spitzenreiter. Nun wird er laut dem Namensforscher auf Platz 2 verbannt.

3. Platz: Finn ist, zumindest in der Schweiz, ein Neuzugang in den Top 10 – und damit der innovativste Name auf dieser Liste.

Und auf den Plätzen 4 bis 10 geht es in folgender, völlig nicht überraschender Reihenfolge weiter: Elias, Emil, Leon, Henry, Theo, Luca und Luis.

Namenstrends und wie's dann wirklich wird ... wir werden sehen!

Ob der Namensforscher mit seiner Trend-Berechnung richtig liegt und ob die deutschen Trends sich mit den Babynamen in der Schweiz decken, werden wir erst Ende August 2023 erfahren. Dann gibt das Bundesamt für Statistik nämlich die tatsächliche Namens-Hitliste für das Vorjahr (also 2022) bekannt.

Wer sich jetzt noch umentscheiden und dem eigenen Nachwuchs doch lieber einen kreativen, individuellen oder aussergewöhnlichen Namen schenken möchte, der wird eventuell hier fündig:

Von KMY am 19. März 2022 - 18:09 Uhr
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