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Spielerisch und lustvoll

So bringt ihr euren Kindern Umweltbewusstsein bei

Der Umwelt- und Klimaschutz beschäftigt uns alle. Wollen wir unsere Natur bewahren, müssen wir umdenken und unser Verhalten ändern. Mit diesen Tipps bringt ihr euren Kindern auf spielerische Weise bei, wie sie die Umwelt im Alltag schonen können.

Kind, Umweltbewusstsein

Kinder sollen möglichst früh lernen, der Umwelt Acht zu geben.

Getty Images/Image Source
1. Eigene Kräuter und Gemüse anpflanzen

Kinder lieben es, Pflanzen beim Wachsen zuzuschauen. Und kein Gemüse schmeckt so gut, wie das selbst gezogene. Gärtnert ihr mit euren Kindern, lernt ihr ihnen ganz nebenbei, was Regionalität und Saisonalität bedeuten. Dazu ist auch kein riesiges Gemüsebeet nötig. Einige Töpfe mit Kräutern auf dem Balkon reichen bereits aus, um das Interesse der Kinder und ihre Wertschätzung für Produkte aus der Natur zu wecken. Hier findet ihr zudem Tipps zum Gärtnern mit Kindern.

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2. Verpackungen verwerten

Im Familienalltag lauern die Verpackungsfallen überall. Für einen Ausflug sind Quetschies für die Kleinen oder einzeln abgepackte Käseportionen praktisch und zugegebenermassen verlockend. Dabei ist der Aufwand, einen Käse in Würfel zu schneiden und im Mehrweg-Geschirr mitzunehmen, überschaubar. Versucht deshalb, wenn möglich auf Lebensmittel, die Abfallberge verursachen, zu verzichten. Falls es doch mal besonders schnell gehen musste, könnt ihr das Verpackungsmaterial nach dem Verzehr zum Basteln verwerten und beispielsweise bunte Collagen oder Plastik- und Kartontierchen kreieren. Grössere Kartons lassen sich wunderbar zu Spiel-Autos umfunktionieren und wenn ihr Dosen mit Kieselsteinen füllt, habt ihr im Nu ein neues Musikinstrument. 

3. Unverpackt und Mehrzweckbeutel

Um euren Abfall möglichst gering zu halten, lohnt es sich, Gemüse und Obst im Mehrzweckbeutel, anstatt im Plastiksäckli zu verstauen. Nehmt zudem eigene Stoffbeutel mit, damit du nicht immer neue Papiertüten kaufen musst. Besonders umweltschonend ist natürlich das Einkaufen im Unverpackt-Laden. Dort findet man fast alle Produkte für den täglichen Bedarf, die in eigens mitgebrachte Einweggläser, Dosen und Tupperware abgefüllt werden können.

4. Den Wald erkunden

Frische Luft ist gesund und zwischen Blättern und Wurzeln herumzutollen, macht jedem Kind Spass. Ausserdem gibt es im Wald viele Tiere zu entdecken. Auf regelmässigen Ausflügen in den Wald lernen die Kinder nicht nur einiges über die Natur, sondern beginnen diese auch zu schätzen und respektieren.

5. Taxi-Dienste reduzieren

Im Familienalltag fallen rasch viele Autofahrten an. Kind 1 muss ins Fussballtraining, Kind 2 in den Klavierunterricht und dann ging vielleicht beim Wocheneinkauf noch etwas vergessen. Versucht trotzdem, der Umwelt zuliebe so oft wie möglich aufs Auto zu verzichten. Sind die Kinder alt genug, können sie den Weg – zu Beginn noch mit eurer Begleitung – mit dem Velo zurücklegen. Ist das nicht möglich, könnt ihr euch mit anderen Eltern absprechen und einen Fahrdienst organisieren, damit nicht jede Familie ins Auto steigt. 

6. Ferien mit der Bahn

Kleinen Kindern ist es im Grunde egal, ob sie gerade in der Karibik am Strand sind oder an einem Schweizer Bergsee planschen. Warum also umweltbelastende Flugstrecken auf sich nehmen? Ferien in der Nähe und Destinationen, die mit der Bahn erreichbar sind, haben auch ihren Reiz. 

7. Umweltbewusstsein vorleben

Oft sind es die kleinen Dinge, die einen grossen Unterschied machen. Wenn ihr beim Zähneputzen und Haare shampoonieren den Wasserhahn zudreht, und beim Verlassen eines Raumes das Licht ausschaltet, werden sich eure Kinder das ganz automatisch abschauen und genauso machen. Sind sie alt genug, könnt ihr ihnen zudem erklären, warum ihr Wasser spart, den Müll trennt und auf den Stromverbrauch achtet.

Von fei am 1. Juli 2022 - 07:09 Uhr
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