1. Home
  2. Family
  3. Alltag
  4. Unsere Top 8 der nachhaltigen Spielsachen

Was darf bei euch ins Kinderzimmer?

Unsere Top 8 der nachhaltigen Spielsachen

Spielzeug gibts wie Sand am Meer. Wir machen euch die Entscheidung, welches im Kinderzimmer landen soll, etwas leichter und präsentieren unsere Liste der tollsten Spielsachen für Kind und Erde.

little girl building with wooden blocks.

Holzklötzchen in allen Variationen sind ein Muss in jedem Kinderzimmer. Sie tun sowohl der Umwelt als auch der Fantasie gut!

Getty Images

So ein Kinderzimmer ist schlimmer als jeder Gemischwarenladen: in den meisten findet sich ein buntes Sammelsurium, das von Wollresten bis Plastikpuppen reicht. Vielleicht seid ihr ja zen genug, das Chaos zu umarmen. Falls nicht, erfahrt ihr hier, wie ihr das Kinderzimmer entrümpeln könnt und auf welche Spielsachen euer Kind wohl verzichten kann.

Mehr für dich

Welche Aspekte machen ein Spielzeug nachhaltig?

Wir widmen uns hier derweil der anderen Hälfte des Spielzeugbergs: den nachhaltigen, sinnvollen und umweltfreundlichen Sachen, die wir gerne in unseren Kinderzimmern wissen.

Wer an nachhaltige Spielsachen denkt, sieht natürliche Materialien und faire Produktion. Die Nachhaltigkeit eines Spielzeugs definiert sich jedoch nicht nur über ethische und umweltfreundliche Kriterien, sondern über weitere drei Punkte. Ein Spielzeug ist auch nachhaltig, wenn es …

… vielseitig zum Einsatz kommt
… nie alt wird
… kaum kaputtzukriegen ist

Und was diese drei Punkte angeht, haben wir 8 ganz klare Favoriten!

1. Plüschtiere von WWF

Mit dem ersten Kind zieht spätestens auch das erste Plüschtier ins Haus. Hier lohnt es sich, bewusst auszuwählen. Denn von purem Billigramsch bis zum edlen Kuscheltier ist vieles erhältlich.

Unsere liebsten Plüschtiere sind die vom Umweltschutzverband WWF. Nicht nur, weil sie optisch sehr ihren echten Vorbildern ähneln.

Hunde, Pandas, Affen, Elefanten, Zebras und viele mehr sind in nachhaltiger Variante erhältlich. Wer Geld ausgibt für ein WWF-Plüschtier, unterstützt nicht nur nachhaltige Produzenten, sondern auch die Umweltschutzarbeit der global agierenden Schweizer Stiftung.

2. Hautfarben-Buntstifte

Von Weiss und Schwarz ist überall die Rede. «Dabei ist Haut doch Hautfarben», sagte eine uns bekannte Sechsjährige kürzlich. Wie recht sie hat! Auch mit ihrer schockierten Reaktion darauf, dass der «hautfarbene» Stift in Malkästen meist Schweinchenrosa ist. Hautfarbe ist viel mehr als eine einzige Farbe, Hautfarbe ist ein Regenbogen.

Nun gibts diesen Regenbogen endlich auch als Buntstifte!

Pädagogisch wertvoll und extrem nachhaltig sind die Stifte auch noch. Der Erlös des Verkaufs fliesst zu 100 Prozent in gemeinnützige Projekte. Unter anderem kann man damit helfen, dass Migrant:innen und Geflüchteten der Start ins Arbeitsleben erleichtert wird.

Die Buntstifte sind zu fairen Arbeitsbedingungen produziert und werden aus PEFC-zertifiziertem Holz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern hergestellt. Das Malbuch besteht aus umweltfreundlichem Naturkarton gedruckt. Und die Produktsicherheit wird durch das CE-Siegel zertifiziert.

3. Kapla Bausteine

Sie sind klein, rechteckig, flach und aus Holz. Wenns hoch kommt, findet man sie als eingefärbte Variante, meist jedoch sind sie unbehandelt. Was im ersten Moment eher langweilig wirkt für ein Spielzeug, ist der ultimative Kick! Denn die Kapla-Holzbauklötze sind so simpel gehalten, dass sie der Fantasie der Kinder keinerlei Grenzen setzen. Mit ihnen ist einfach ALLES möglich.

Man kann sich aus Kapla-Bausteinen genauso gut eine Giraffe bauen wie ein Traumhaus. Aber auch das Zerstören der Bauten macht unglaublichen Spass. Besonders, weil die Bausteine einfach nicht kaputt zu kriegen sind. Egal, wie oft sie auf den Boden fallen... auch unsere Urenkel werden noch damit spielen können.

Auch die Produktion der Kapla-Bausteine ist ökologisch: Sie bestehen aus PEFC-zertifiziertem Pinienholz aus nachhaltiger Forstwirtschaft in Südfrankreich.

4. Lego

Es gibt Familien, die geben ihre Sammlung von Lego-Bausteinen bereits seit bald einem Jahrhundert von Generation zu Generation weiter. Denn die Bausteine sind kompatibel geblieben. Während wir uns Lego meist als Set mit Bauanleitung zulegen, dienen die einzelnen Bausteine, Platten und Sonderteile auch für fantasievolle Neubauten. Hier gehts zu unseren fantasievollsten Ideen, was man mit Lego-Bausteinen anstellen kann.

Eine kleine Idee sorgt für endlosen Bauspass – ganz bestimmt auch in den kommenden Generationen. Denn Lego forscht an der Entwicklung von nachhaltigen Materialien sowohl für die Herstellung der Plastikbausteine, als auch um die Verpackungen ökologischer zu gestalten. 130 Millionen Euro hat das Unternehmen in sein Sustainable Materials Centre in Dänemark investiert. «Unsere langfristige Vision besagt, dass wir bis zum Jahr 2030 nachhaltige Alternativen zu aktuellen Rohstoffen für unsere Lego-Produkte identifiziert und implementiert haben wollen. Dies bedeutet nicht, dass wir Kunststoff ersetzen wollen. Wir wollen nachhaltige Quellen finden, um unsere aktuellen, ölbasierten Rohstoffe zu ersetzen, sodass der Kunststoff, den wir verwenden, aus nachhaltigeren oder biobasierten Rohstoffen hergestellt werden kann.»

5. Sophie, die Giraffe

Sophie, die Giraffe, ist der wohl berühmteste Beissring der Schweiz. Kaum ein Baby kriegt die Giraffe nicht irgendwann in die Finger. Sie ist einfach niedlich, tut beim Zahnen gut, fördert Babys Sinne und hat fast schon Kult-Status.

Wirklich toll ist allerdings, dass die Giraffe von Vulli aus nachhaltiger Produktion stammt. Sie besteht aus reinem Naturkautschuk, der frei von Schadstoffen wie BPA, Phthalaten, PVC, Silikonen oder EVA ist. Die Farbe, die der Giraffe ihre hübschen Flecken verschafft, besteht auf Lebensmittelbasis. Und die Verpackung besteht aus rezykliertem Material.

6. Bastelkiste

Die gute alte Bastelkiste ist ein Recycling-Wunder. Vieles, das eigentlich im Abfall landen würde, kann genauso gut aufgehoben werden fürs nächste Bastel-Projekt: WC-Rölleli, Wollreste, PET-Flaschen, Putzhandschuhe ... für alles findet sich in der kindlichen Fantasie eine Wiederverwendung.

Kaufen muss man eine Bastelkiste nicht, sie lässt sich einfach selber zusammenzimmern. Als wichtigste Grundausstattung gehören rein: Schere, Leim und Klebeband und ein paar leere Dosen, damit das gesammelte Kleinmaterial nicht verloren geht. Immer wieder wertvoll sind auch Nadel und Faden, Ahle, Lochzange und anderes Werkzeug. Die allerwichtigste Zutat für eine Bastelkiste ist jedoch: der Platz! Ist genügend Platz vorhanden, findet alles, was reingehört, wie von selbst zusammen.

Durch die Zweitverwendung erhalten auch etwas unökologischere Materialien instant einen Nachhaltigkeits-Boost!

7. Natursets von Moulin Roty

Wir schützen, was uns lieb ist. Und lieb kann uns nur sein, was wir kennen. Das Label Moulin Roty produziert Spielsachen, mit denen Kinder ihre natürliche Umgebung erkunden und erforschen können. Zum Beispiel diesen hübschen Pflanzensammler-Koffer mit Blumenpresse und Lupe.

Die Produkte von der französischen Marke Moulin Roty sind jedoch nicht nur nachhaltig, weil sie die Naturliebe der Kinder fördern. Das Unternehmen setzt bei der Produktion auch auf Öko-Tex-Stoffe und prüft die verwendeten Materialien insbesondere auch auf krebserregende Stoffe. Das verwendete Holz stammt aus nachhaltiger Forstwirtschaft.

8. Schleich-Tiere

Was, Schleich-Tiere sind nachhaltig? Und wie! Einerseits fördern die naturgetreuen Nachahmungen von echten Tieren das Verständnis und Wissen der Kinder über die Artenvielfalt und die Tierwelt, andererseits setzt sich Schleich aktiv im Tierschutz ein.

Seit 2016 arbeitet Schleich mit dem WWF zusammen. «Mit dieser Zusammenarbeit setzt sich Schleich aktiv für den Schutz bedrohter Arten ein. Das schwäbische Traditionsunternehmen unterstützt die Arbeit des WWF in Deutschland und Österreich zum Schutz der Artenvielfalt für mindestens fünf Jahre.»

Von KMY am 28.05.2021
Mehr für dich
© 2021 Schweizer Illustrierte
© 2021 Schweizer Illustrierte
Logo von Ringier Axel Springer