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Ideen für Teenager

Wann ist ein Kind zu alt für einen Adventskalender?

Adventskalender bringen Magie in die Wartezeit vor Weihnachten. Kinder lieben ihn von klein auf. Wann ist der richtige Zeitpunkt, damit aufzuhören?

Kind mit Adventskalender

Kinder freuen sich über Adventskalender. Doch bis zu welchem Alter?

Shutterstock

Adventskalender sind die Zuckersträusel auf der Weihnachtszeit. Sie versüssen Kindern die Wartezeit bis Heilig Abend und sind ganz nebenbei auch pädagogisch wertvoll, weil sie Kindern visuell näherbringen, wie lange eine Woche dauert, oder ein Monat. Nicht zuletzt steigert er die Vorfreude auf die Festtage und macht Weihnachten damit zu etwas ganz besonderem. Kein anderer Feiertag im Jahr kommt mit einem Countdown daher, der so viel Freude macht.

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Der erste gedruckte Adventskalender kam übrigens 1904 vom deutschen Buchhändler Gerhard Lang auf den Markt. Er zeigte Bilder des Christkinds bei seinen Erledigungen. Erfunden hat ihn allerdings Langs Mutter, die ihm bereits seit Kindertagen im Dezember jeweils 24 Biskuits auf einen Papkarton nähte, von denen er jeden Tag eins naschen durfte, um ihm so die Wartezeit bis Weihnachten zu verkürzen.

Diese Altersempfehlung gibt es für Adventskalender

Aber zurück zur Frage. Ab wann sind Kinder eigentlich zu alt für einen Adventskalender? Die kurze Antwort lautet: Nie.

Natürlich macht es, je nach Art des Adventskalenders, durchaus Sinn, das Alter des Kindes zu berücksichtigen. Kalender, die Kleinteile enthalten, stellen für Kleinkinder eine Gefahr dar. Und Kalender mit Spielsachen machen wohl einem fast erwachsenen Kind nicht mehr ganz so viel Freude. Aber eines gilt es doch festzuhalten: Adventskalender sind kein Kinderkram. Sie sind vielmehr eine äusserst liebgewonnene Tradition und, je nach Aufwand, den man reinsteckt, auch ein echtes Zeichen der Wertschätzung und Liebe. Dagegen haben weder Teenager noch erwachsene Kinder etwas einzuwenden.

So zeigt sich denn auch in Elternforen, in denen vorwiegend Mütter sich über diese Frage austauschen, dass das Alter der Kinder dem Brauch keine Grenzen setzt. Nur, was packt man grösseren Kindern in den Kalender? Hier unsere Top 3 der Teenager-Adventskalender.

1. Erlaubnis-Adventskalender: Das wird richtig gut angkommen bei euren Jugendlichen. Hinter jedem Adventskalendertürchen versteckt sich die Erlaubnis für etwas, dass sie normalerweile nicht dürfen: Eine erste eigene Party schmeissen zum Beispiel. Oder vor dem Fernseher zu Abend essen, das Ämtli auslassen, eine einmalige Taschengeld-Erhöhung erbitten, ein Ja-statt-Nein-Joker... der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Damit es nicht in Anarchie endet, kann man auch einen Adventssonntags-Kalender basteln. Dieser Kalender eignet sich besonders als Null-Budget-Variante. Weitere Ideen für kostenlose Adventskalender findet ihr hier.

2. Pflege-Adventskalender: Im Teenageralter spielen die Hormone verrückt und plötzlich wird die Körperhygiene zu einem Thema, für das sich die Kinder selbständig zu interessieren beginnen. Ein Pflege-Adventskalender kommt da gerade recht. Auch hier gibt es verschiedene Varianten: Vom Badekugel-Kalender bis zu einer Sammlung von Parfum- und Beauty-Müsterchen. Wer übers Jahr keine Pflege-Probiererlis oder Parfumproben gesammelt hat, kann diese in Drogerien und Apotheken erfragen. Auch Deos sind ab 13, 14 Jahren plötzlich heiss begehert. Nur: Welches ist das richtige? Deos, die in Duft, Wirkung und Verträglichkeit genau den eigenen Vorstellungen entsprechen, sind nicht leicht zu finden. Gut, sind die Deo-Cremes von Wolkenseifen (ohne Aluminium und nur ganz dezent parfumiert) als Probeset erhältlich – die kleinen Döschen haben die perfekte Adventskalender-Grösse.

3. Rubbellose: Ist euer Kind bereits volljährig, freut es sich eventuell über einen Rubbellos-Kalender. Win-for-Life-Lose sind besonders beliebt, da sie als Hauptgewinnern ein monatliches Einkommen und damit ganz viel Freiheit bescheren können. Und auch wenn der Hauptgewinn nicht dabei ist, so kommt bei diesen Losen erfahrungsgemäss ein kleinerer Gewinn ziemlich häufig vor.

Von KMY am 21. November 2021 - 16:41 Uhr
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