Die Verlobung von Prinz William und Prinzessin Kate
Streng genommen gehört die Verlobung von Prinz William (43) und Prinzessin Kate (44) natürlich nicht in ihre Ehe. Doch die Geschichte ist einfach zu schön, um sie auszulassen. Es war im Oktober 2010, als Kate und William – beide damals 28 Jahre alt – romantische Ferien in Kenia verbrachten. Mit im Gepäck von William: der Ring, den sein Vater Charles (77) einst Prinzessin Diana (†36) zur Verlobung geschenkt hatte. 18 Karat schwer, mit 14 kleinen Diamanten. Drei Wochen lang trug William ihn im Rucksack – dann kam er endlich zum Einsatz.
«Wir hatten schon eine ganze Zeit übers Heiraten gesprochen, darum kam es nicht als solch eine grosse Überraschung. Aber ich bin mit ihr an einen speziellen Platz gefahren», erzählte William anschliessend in einem TV-Interview. Gemäss «The Sun» habe der Antrag in einem Wildreservat in einer romantischen Hütte stattgefunden. «Es war seeehr romantisch (lacht). In ihm steckt ein echter Romantiker», zitiert Bild.de Prinzessin Kate aus dem Liebesinterview. Und William ergänzte: «Da draussen in Afrika fühlte es sich richtig an.»

Bei der Bekanntgabe ihrer Verlobung am 16. November 2010 präsentierte Kate auch ihren Verlobungsring, den bereits Prinzessin Diana getragen hatte.
WireImageHochzeit von William und Kate mit krönendem Abschluss
Am 29. April 2011 war es dann so weit: Weltweit sassen mehr als zwei Millionen Menschen vor dem Fernseher, als sich Kate Middleton und Prinz William in der Westminster Abbey in London um 11.45 Uhr das Jawort gaben. Kate begeisterte in ihrem ikonischen Brautkleid von Sarah Burton für Alexander McQueen und mit ihrer Cartier-Tiara – eine Leihgabe von Queen Elizabeth II. (96), die selbstverständlich unter den 1900 anwesenden Gästen war.
Um 12.15 Uhr begann die Kutschenfahrt des Brautpaars durch London, flankiert von tausenden jubelnden Royal-Fans. Seinen Höhepunkt erreichte der Jubel, als die Frischvermählten den Balkon des Buckingham-Palastes betraten und sich zum ersten Mal als verheiratetes Prinzenpaar küssten. Und nach dem ersten, etwas verhaltenen Kuss legten sie spontan einen zweiten Kuss nach – und zeigten der ganzen Welt ein erstes Mal, dass sie ihre Liebe über Traditionen stellen.

Prinzessin Kate kommt bei der Westminster Abbey an und zeigt ihr Hochzeitskleid – unterstützt von ihrer Schwester Pippa Middleton, heute Pippa Matthews.
WireImageDie Geburten von Prinz George, Prinzessin Charlotte und Prinz Louis
Die drei Kinder von Prinzessin Kate und Prinz William sind die wohl schönste Krönung ihrer Beziehung – und die ersten Momente mit ihnen gehören wahrscheinlich zu den emotionalsten überhaupt. Bei Prinz George (12) war es am 22. Juli 2013 so weit. Und schon am Tag darauf zeigten die Neo-Eltern ihr Glück vor dem St. Mary's Hospital der Weltöffentlichkeit. Zwei Jahre später folgte Prinzessin Charlotte (10) und nochmals drei Jahre später kam Prinz Louis (7) zur Welt.

Kate und William zeigen George zum ersten Mal der Presse und den wartenden Fans.
Getty ImagesIn einem späteren Interview sagte Prinz William, Kinder zu haben sei der grösste Wendepunkt im Leben. Und auch Prinzessin Kate sprach gemäss «People» über die überwältigende Erfahrung, Mutter zu werden – ohne dabei zu romantisieren, sondern einfach herrlich ehrlich: «Es ist ein Wechselbad der Gefühle: Freude, Erschöpfung, Liebe und Sorge vermischen sich. Die eigene Identität verändert sich über Nacht. Man sieht sich erst als Individuum und plötzlich in erster Linie als Mutter.»
Kate und William: Ein Elternpaar als Team
Nicht ein einzelner Moment, sondern viele kleine zeigen, wie gut Kate und William im Team als Elternpaar funktionieren. Da wäre zum Beispiel die Aufgabenteilung, die auf den ersten Blick klar erscheint – auf den zweiten dann aber doch nicht so ist. So soll Kate für alles zuständig sein, was im Haus passiert, während William auf Outdoor-Aktivitäten setzt. William schreckt aber auch vor Prinzessin Charlottes Frisuren nicht zurück, gab einst sogar zu, dafür Youtube-Tutorials angeschaut zu haben – auch wenn er dann doch am Pferdeschwanz gescheitert sei. Und Kate veranstaltet mit ihren Kindern auch schon einmal Garten-Sessions – inklusive Wettkampf, wessen Sonnenblumen höher wachsen.
Bei aller Aufgabenteilung – was die Werte anbelangt, liegen Kate und William auf einer Wellenlänge. Dazu gehört etwa, dass ihre Kinder noch keine Handys haben. Und dass sie ihren Kindern trotz royalem Trubel Beständigkeit und Routine bieten möchten. So bringen sie ihre Kinder beispielsweise täglich persönlich zur Schule – Kate ein bisschen häufiger als William, wie dieser einmal zugab. Vor allem aber setzen beide auf eine gute, offene Kommunikation mit ihren Kindern, wie unter anderem Brisant.de schreibt. Das zeigte sich nicht zuletzt vor zwei Jahren, als Prinzessin Kate an Krebs erkrankte.
Die wohl schwierigste Zeit von Kate und William
Im März 2024 machte Prinzessin Kate publik, dass sie an Krebs erkrankt sei und sich einer präventiven Chemotherapie unterziehen müsse. In der Folge zog sie sich aus der Öffentlichkeit zurück und Prinz William nahm sich ebenfalls eine Auszeit, um sich der Familie zu widmen. Auch damals setzten sie als Eltern-Team auf Kommunikation: «Wir haben beschlossen, unseren Kindern alles zu erzählen, sowohl die guten als auch die schlechten Nachrichten. Wir erklären ihnen, warum bestimmte Dinge passieren und warum sie vielleicht verärgert sind», so Prinz William später in einem Interview.
Auch für Kate und William als Paar war diese Zeit eine grosse Herausforderung. Im November 2024 schaute William zurück und meinte: «Ehrlich gesagt, war es furchtbar. Es war wahrscheinlich das härteste Jahr meines Lebens.» Aber er sei stolz auf seine Frau, wie sie die Dinge gemeistert habe. Und auch Kate meinte in einem Video: «Diese Zeit hat William und mich vor allem daran erinnert, über die einfachen, aber wichtigen Dinge im Leben, die für so viele von uns oft selbstverständlich sind, nachzudenken und dafür dankbar zu sein. Einfach zu lieben und geliebt zu werden.»
Die vielen kleinen Momente im Alltag
Neben den grossen Ereignissen – Hochzeit, Geburten, Krankheit – zeugen vor allem die vielen kleinen Gesten im Alltag von der grossen Verbundenheit von Kate und William. Vertraute Blicke, kurze Berührungen, wohlwollende Kommentare: Nach 15 Jahren ist klar: Kate und William funktionieren auch auf der royalen Bühne perfekt als Team.

William und Kate im vergangenen Jahr auf Besuch in Schottland – im vertrauten Gespräch miteinander.
WireImageDabei halten sich Kate und William auch mit kleinen Neckereien nicht zurück. Als es einmal darum ging, dass Prinz William im Zeichnen nicht wirklich begabt sei, meinte Kate mit einem Schmunzeln: «Warum? Du übst einfach nicht genug», was William mit einem Lachen bestätigte. Und bei einem Besuch in Wales bei frostigen Temperaturen meinte William, Kate habe die kältesten Hände aller Zeiten, um sogleich aufzulösen: «Kalte Hände, warmes Herz.»
Die schönsten Liebeserklärungen aus 15 Jahren Kate & William
«Kalte Hände, warmes Herz» – bei Weitem nicht die einzige Liebeserklärung, die sich Kate und William in den vergangenen 15 Jahren machten. «Als ich Kate zum ersten Mal getroffen habe, wusste ich, dass sie etwas ganz Besonderes ist», meinte William bereits im Verlobungsinterview.
Seither wenden sich Kate und William vor allem zu Geburtstagen oder zum Valentinstag immer wieder mit persönlichen Worten auch öffentlich aneinander. «Wir lieben dich alle so sehr», schrieb Kate William zum Geburtstag 2024 auf Instagram. «An die unglaublichste Frau und Mutter» adressierte William im gleichen Jahr seine Geburtstagsgrüsse an Kate. Worte, die vor dem Hintergrund britischer Zurückhaltung viel bedeuten. Und manchmal reichen auch einfach ein vertrautes Bild und ein Herz-Emoji, um zu zeigen: Auch nach 15 Jahren sind Kate und William ein starkes Paar.
