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Die Prinzessinnen «erziehen ihre Kinder auf ihre Weise»

Eugenie und Beatrice sind (fast) normale berufstätige Mütter

Nach der Verhaftung von Andrew Mountbatten-Windsor schaut die Weltöffentlichkeit auch auf dessen Töchter Prinzessin Beatrice und Prinzessin Eugenie – was bedeuten die Geschehnisse für die zwei Töchter des ehemaligen Prinzen? Aktuell halten sie sich mehrheitlich aus der Öffentlichkeit heraus und konzentrieren sich auch auf ihre eigenen Familien, wie ein Insider erzählt.

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Prinzessin Beatrice Prinzessin Eugenie

Prinzessin Beatrice (links) und Prinzessin Eugenie (rechts) bei einem Auftritt im Jahr 2023.

Dave Benett/Getty Images

Damit hätten wohl nur die wenigsten gerechnet: Am 19. Februar wurde Andrew Mountbatten-Windsor (66) vorübergehend verhaftet, ausgerechnet an seinem 66. Geburtstag. Der Vorwurf: Er soll sensible Informationen an den verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein weitergegeben haben. Es war ein weiterer Tiefpunkt in der Affäre rund um die Freundschaft zwischen Ex-Prinz Andrew und Epstein.

Der Schock war einmal mehr gross. Wohl auch in seiner eigenen Familie. Öffentlich geäussert haben sich seine Töchter Prinzessin Beatrice (37) und Prinzessin Eugenie (35) seit der Verhaftung nicht. Stattdessen haben sie sich zurückgezogen. «Sie versuchen, sich davon fernzuhalten. Sie haben kleine Kinder, und er ist ihr Grossvater – ihr Hauptaugenmerk liegt darauf, ihre eigenen Kinder davor zu schützen», erzählt ein Insider gegenüber dem US-Portal «People».

Der Fokus von Prinzessin Beatrice und Prinzessin Eugenie scheint also aktuell auf das gerichtet zu sein, was ihnen seit je besonders wichtig ist: den Schutz ihrer eigenen Kinder vor der Öffentlichkeit. 

Wenig Öffentlichkeit, mehr Freiheit

Prinzessin Beatrice hat zwei gemeinsame Kinder mit Edoardo Mapelli Mozzi (42): die erste Tochter Sienna (4) kam 2021 zur Welt, die zweite Tochter Athena (1) vor ziemlich genau einem Jahr. Von beiden Kindern aber wurden bisher keine Fotos mit Gesicht veröffentlicht.

Ähnlich hält es Prinzessin Eugenie: Auch sie hat zwei gemeinsame Kinder mit ihrem Mann Jack Brooksbank: Der erste Sohn August (4) kam 2021 zur Welt, der zweite Sohn Ernest (2) im Jahr 2023. Anders als ihre ältere Schwester hat Prinzessin Eugenie zwar selbst einen Instagram-Account. Ihre Kinder aber zeigt sie anders als noch vor einiger Zeit höchstens einmal von der Seite – Frontalaufnahmen der Kinder finden sich inzwischen kaum mehr.

«Die York-Prinzessinnen wuchsen nah genug am königlichen System auf, um dessen Funktionsweise mitzuerleben, sehr nahe an der verstorbenen Königin und Prinz Philip», erklärte Royal-Experte Robert Jabson in einem kürzlichen Artikel des «Hello»-Magazins. «Aber sie waren auch distanziert genug, um die damit verbundenen Schwierigkeiten zu erkennen.» Beide würden ihre Kinder deshalb auf ihre Weise erziehen – «und geben ihnen dadurch Freiheit».

Die York-Prinzessinnen haben normale Jobs, ihre Kinder keine Titel

Dazu gehört gemäss Robert Jabson zum Beispiel auch, dass die Kinder keine königlichen oder adeligen Titel haben. Denn weder Edoardo Mapelli Mozzi noch Jack Brooksbank erhielten bei ihrer Heirat mit Prinzessin Beatrice beziehungsweise Prinzessin Eugenie einen Titel durch Queen Elizabeth II. Die Kinder sind damit schlicht «Miss» oder «Master». Beziehungsweise heissen einfach August und Ernest Brooksbank sowie Sienna und Athena Mapelli Mozzi. «Das bedeutet weniger öffentliche Aufmerksamkeit und erspart ihnen die Last, Personen des öffentlichen Lebens zu sein», so Robert Jabson.

Hinzu kommt, dass auch Prinzessin Beatrice und Prinzessin Eugenie keine offiziellen königlichen Pflichten übernehmen, also keine «arbeitenden Royals» sind. Ob freiwillig oder nicht, ist zwar unklar – nach dem Rücktritt von Prinz Harry (41) und Herzogin Meghan (44), dem Ausschluss von Andrew Mountbatten-Windsor (66) sowie den gesundheitlichen Problemen von König Charles (77) und Prinzessin Kate (44) in der Vergangenheit könnte aber durchaus Bedarf bestanden haben.

Prinzessin Beatrice und Prinzessin Eugenie

Bei Familienanlässen – wie hier dem Weihnachtsgottesdienst 2025 – sind Prinzessin Beatrice, Prinzessin Eugenie, Edoardo Mapelli Mozzi und Jack Brooksbank (hintere Reihe von rechts) zwar oft dabei, nicht aber ihre Kinder.

PA Images via Getty Images

Die York-Prinzessinnen aber sind schlicht «berufstätige Mütter mit richtigen Jobs», wie es Robert Jabson beschreibt. Sie haben abgesehen von einigen öffentlichen Familienanlässen und wohltätigen Projekten also ein fast normales Leben: Eugenie arbeitet als Leiterin einer Galerie, Beatrice für ein multinationales Daten- und Softwareunternehmen. Dies verpflichtet sie auch nicht gegenüber der Öffentlichkeit – und damit auch nicht ihre Kinder. Weder jetzt noch in Zukunft.

Bereits früher verriet Prinzessin Eugenie übrigens in einem Gespräch mit dem «Hello»-Magazin, dass sie und Prinzessin Beatrice sich gegenseitig Erziehungstipps geben – die ganze Geschichte dazu gibt es hier zu lesen.

Von Thomas Bürgisser am 25. Februar 2026 - 12:00 Uhr